Medizintechnik mit Mikrostrom und LED-Lichttherapie
00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge der Luxameth GmbH.
00:00:15: Mein Name ist Patrick Wallicek und heute geht es um etwas, das auf dem ersten Blick eher technisch wirkt aber tatsächlich in der Praxis einen Riesenunterschied macht zwischen einer Therapie die wirkt und eine Therapie, die quasi einfach nur durchläuft ohne dass eigentlich irgendetwas passiert.
00:00:34: Es geht konkret um die Anwendung mit Elektroden also um die elektroden Anlagen.
00:00:40: Viele von Ihnen kennen das.
00:00:42: Man bekommt ein Bild, eine Vorlage, eine Anlage gezeigt, vielleicht aus einem Seminar oder aus einem Buch von einem Kollegen und dann nimmt man eben genau dieses Bild, legt es bei jedem Patienten an der ähnliche Beschwerden hat.
00:00:57: und ja, das klingt praktisch ist aber ehrlich gesagt manchmal genau das Gegenteil von Therapien.
00:01:04: Diese Folge absichtlich etwas ausführlicher als sonst, denn die Elektrodenanlage ist eines der Themen bei denen ich in über zwanzig Jahren im Praxis und Lehre am häufigsten erlebe dass Therapeutinnen und Therapeuten unsicher werden sobald die Standardanlage einfach nicht mehr greift.
00:01:24: Also nehmen wir uns heute mal die Zeit das wirklich von Grund auf zu satieren!
00:01:29: Von der historischen Entwicklung über die Theorie bis zu ganz konkreten Entscheidungshilfen für ihren Praxisalltag, also für ihre Anwendung praktischer Anwendungen der Mikrostromtherapie.
00:01:42: Bei uns intern gibt es dafür einen Satz den ich auch in unseren Seminaren immer wieder bringe und zwar copy and paste wird schnell zu Copy & Waste.
00:01:52: Was steckt dahinter?
00:01:53: Wenn man eine Elektrodenanlage einfach kopiert vom Patient zu Patient ohne sie an die individuelle Situation anzupassen entsteht das was Diversitäre Redudanz nennt oder nennen könnte.
00:02:06: Man wiederholt ein Muster, das vielleicht beim letzten Patienten gepasst hat aber beim aktuellen schlicht nicht zur Ursache passt.
00:02:14: Das Ergebnis ist dann ein systematischer Fehler Nicht weil das Gerät nicht funktioniert sondern weil die Anlage am falschen Ort ganz einfach sitzt.
00:02:23: Und genau das ist der Punkt den ich heute ein bisschen vertiefen möchte.
00:02:27: eine Elektronenanlage ist Eine Idee und kein Rezept.
00:02:33: Wenn die Anlage stimmt, aber der Erfolg trotzdem ausbleibt, da schauen wir jetzt mal ein bisschen näher rein.
00:02:39: Stellen sich einen chronischen Knie-Schmerzpatient vor?
00:02:43: Die naheliegende Reaktion Elektroden aufs Knie, Therapiestarten lokal fokussiert genau dort wo es wehtut.
00:02:49: Das war übrigens auch historisch der erste Ansatz mit dem wir in der Mikrostromtherapie überhaupt gearbeitet haben.
00:02:57: Man hat den Schmerz sozusagen an ein Fadenkreuz genommen und dort um halt dort den größtmöglichen Effekt zu erzielen.
00:03:04: Eine sehr intuitive und nachvollziehbare Vorgehensweise haben wir speziell mit dem Klinikmaster im Jahr zweitausend Jahre begonnen, schon diese Vorgehhensweise zu etablieren.
00:03:15: Das kann hervorragend funktionieren wenn die Ursache tatsächlich in Knie liegt postoperativ zum Beispiel nach einer klaren Verletzung wo man die Ursachen nicht lange suchen muss dann ist die lokale Anlage genau richtig direkter Einflussnahme auf das Gewebe und gezielter Scan schnelle Reaktionen.
00:03:34: Aber wenn der Klinischmerz eigentlich aus dem Fuß, aus dem Sprunggelenk aus einer biomechanischen Kette die sich nur im Knie zeigt aber dort nicht entsteht dann Kann ich mich am Knie therapeutisch sein, dass mal Tod behandeln?
00:03:50: Ich werde einfach keinen nachhaltigen Effekt erzielen.
00:03:53: Und ich sage immer das ist so ein bisschen Segen und Fluch der Mikrostromtherapie zugleich weil wir eben hier ganz klar im Stoffwechsel arbeiten in der Zellregulation und da müssen wir natürlich an die Ursache herankommen also die Ursachen einmal identifizieren und finden.
00:04:12: Hier lohnt sich aber erst mal genauer Blick auf das, was die Mikrostromtherapie eben physiologisch überhaupt leisten kann und was nicht.
00:04:19: Bei einer klassischen Leitungsanästhesien wird die Reizweiterleitung in einem Nerven unterbrochen – klarer Fall!
00:04:26: Der Schmerz wird vereinfacht gesagt auf dem Weg zum Gehirn blockiert unabhängig davon wo die eigentliche Ursache liegt.
00:04:33: Das ist mit Mikrostom NICHT vergleichbar auch wenn der Effekt einer schnellen Schmerzzlinderung ähnlich wahrgenommen wird.
00:04:40: Wir unterbrechen keine Reizweiterleitung, wir beeinflussen lokal direkt im behandelten Gewebe die Stoffwechselprozesse also Dinge wie ATP-Produktionen, Membrantransport, Zellkommunikation.
00:04:52: Das ist ein fundamentaler Unterschied.
00:04:54: eine Leitungsanästhesie wirkt überall dort wo der Nerv verläuft unabhängig vom Ort der Ursache.
00:05:00: Mikrostrom wirkt dort wo Elektroden liegen und nur dort liegt das eigentliche Problem.
00:05:06: woanders bleibt logischerweise der Therapie-Erfolg einfach aus.
00:05:11: Ganz egal, wie konkret die Anlage am Knie selbst sitzt Das Muskeln und Gelenkschmerz tatsächlich an einem ganz anderen Ort entstehen können als es empfunden wird ist auch außerhalb der Mikrostromtherapie gut beschrieben.
00:05:25: Der Schmerzforscher Siegfried Menze hat in einer viel zitierten Übersichtsarbeit im deutschen Ärzteblatt dargelegt dass eine anhaltende Reizung von Schmerzzeptoren zu einer Überregbarkeit von Nervenzellen im Rückenmark führen können und einer sogenannten zentralen Sensibilisierung.
00:05:44: Diese kann dazu führen, dass Schmerzen eben in ganz anderen Körperregionen projiziert werden als die in der eigentlichen Reilsquelle liegen – und das ein muskulärer Hardspann häufiger eher die Folge einer schmerzhaften Lesion in einem anderen Muskel oder Gelenk ist als deren eigentliche Ursa hat Menzel-.
00:06:05: Das deckt sich sehr genau mit der klinischen Beobachtung, von der ich gerade gesprochen habe.
00:06:09: Das Knie kann schmerzen ohne dass die Ursache dort überhaupt liegt.
00:06:14: auch aus der Bewegungs- und Faszienforschung gibt es dafür anatomische Erklärungsmodelle.
00:06:20: Thomas Myers hat mit seinem Standardwerk Anatomy Trains kennen sicherlich viele von ihnen.
00:06:24: wirklich ein sehr empfehlenswertes Buch wird auch hier in den Show Notes natürlich bei uns auf der Internetseite verlinkt durchgehende neo-fasziale Verkettung beschrieben, die sich über mehrere Gelenke und Muskelgruppen hinweg einfach erstrecken.
00:06:40: Und Richter und Hebken haben in ihrem Werk zur Triggerpunkte um Muskelfunktionsketten in der Osteopathie systematisch dokumentiert wie sich solche Ketten in den manuellen Therapien diagnostisch und therapeutisch einfach nutzen lassen von Richter & Hebken in dem Jahr seven publiziert wurden.
00:06:57: Das ist keine rein theoretische Beschreibung.
00:07:00: Aktuelle biomechanische Untersuchungen mit Ultraschallbewegungsanalyse konnten direkt zeigen, dass sich eine Bewegung im Sprungbelenk messbar bis in die Oberschenkelmuskulatur fortpflanzt über genau diese muofaszialen Verbindung von denen Meyers spricht.
00:07:17: Mit anderen Worten Die Vorstellung einer Kette vom Fuß über Knie bis zur Hüfte ist keine bloße Praxiserfahrung sondern lässt sich inzwischen auch biomechnisch nachweisen.
00:07:28: Was an dieser Stelle noch interessant ist Selbst wenn man rein lokal am Knie arbeitet, lässt sich der zelluläre Wirkmissmechanismus vom Mikroschrum inzwischen relativ konkret beschreiben.
00:07:39: Was wiederum erklärt, warum eine lokale Anlage bei einer tatsächlich lokalen Gelenkproblematik auch zellbiologisch Sinn macht?
00:07:47: Eine im Biomedical Engineering Letters veröffentlichte Untersuchung konnte zeigen, dass die Mikrostimulation an Knorpelzellen.
00:07:56: Die entzündungsfördernde Signalkaskade über den sogenannten NFKB-Signalweg hemmt und dabei sowohl die Produktion knoppelabbauender Enzyme verringert als auch im Tiermodell der Arthrose den Abbau von subkontralen Knochenstrukturen reduziert ist.
00:08:13: von Li et al in Das ist ein konkreter zellulärer Mechanismus dafür, warum eine lokale Mikroschromanwendung am Gelenk selbst etwas bewirken kann eben weil sie direkt auf die Entzündungsprozesse in dem behandelten Gelenkt wirkt.
00:08:31: Nur löst dieser Mechanismus naturgemäß kein Problem dessen Ursache gar nicht im Gewebe unter den Elektroden liegt sondern in der Kette davor oder eben danach.
00:08:41: Ein zweites Beispiel aus der Praxis das dieses Prinzip noch deutlicher macht.
00:08:46: ein Schulterproblem.
00:08:47: Auch hier ist die intuitive Reaktion lokal in der Schulter zu arbeiten, aber gerade Schulterproblematiken haben sehr häufig einen statischen Hintergrund.
00:08:57: Also eine Fehlhaltung, eine muskuläre Dysvalence wie den ganzen Schultergürtel in eine ungünstige Position zieht.
00:09:04: Wenn man ihn so im Fall stattdessen systemisch arbeitet... Also das gesamte System reguliert, kommt der Schultergürtel von selbst in eine bessere Position und das Schultergelenk funktioniert einfach wieder besser und kann sich regenerieren.
00:09:18: Das ist natürlich kein Widerspruch zur lokalen Anlage.
00:09:21: es ist schlicht eine andere Strategie die je nach Ursache eben die bessere Wahl sein kann.
00:09:28: ist oftmals riskant, nicht weil sie falsch wäre sondern weil sie eine Wahrscheinlichkeit ist.
00:09:37: Nehmen wir es mal fifty-fifty Chance könnte man sagen und keine Garantie.
00:09:41: heute kann man eine bestimmte Anlage bei einem Patienten hervorragend einsetzen funktioniert auch super morgen beim nächsten Patienten mit ähnlichen Beschwerden überhaupt nicht.
00:09:51: Und das Schwierige dabei Das schlimmste Ergebnis was mit dem Gerät eben passieren kann Ist nicht etwa ein Schaden Sondern schlicht dass einfach nichts passiert.
00:10:03: Keine Reaktion, kein Fortschritt.
00:10:05: und dann muss man sich fragen habe ich vielleicht das falsche Programm gewählt oder wer im FSM Bereich arbeitet?
00:10:10: natürlich habe ich hier vielleicht falsche im FSN Zusammensetzung mein falsches FSM Rezept sozusagen gewählt?
00:10:17: Oder habe ich schlichtweg etwas übersehen weil Die Mikrosprungtherapie wirkt.
00:10:22: Das haben wir in vielen, vielen Podcast-Episoden in Studien nachgewiesen, dass wir hier de facto eine zeltmetabolische Reaktion hervorrufen können.
00:10:31: Jetzt ist nur die Frage wenn ich kein Problem beim Patienten habe.
00:10:35: Lokal oder wie auch immer Arbeiter aber keine Reaktionen gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten empfehle da hab ich tatsächlich den Zustand Feuer und Nachher nicht korrekt evaluiert das sich sozusagen Ergebnisse weg schenke.
00:10:48: das habe Ich auch schon des öfteren gesehen.
00:10:51: Andere Variante ist, das Gerät funktioniert überhaupt nicht.
00:10:53: Ich habe vielleicht einen Defekt, es ist ein Kabel gebrochen, kann natürlich auch sein.
00:10:57: Dritte Variante ich habe etwas übersehen.
00:11:03: Deshalb unterscheiden wir eigentlich grundsätzlich zwischen zwei Strategien der Elektrodenanlage Die lokale Elektrodeanlage also die direkte Einflussnahme auf Das betroffene Gewebe Ideal bei Trauma postoperativen Situationen Also dort wo die Ursache klar abgrenzbar ist und man sich eben eng fokussieren kann.
00:11:24: Und die sogenannte globale Anlage, nennen wir es mal eine ganzheitliche Therapie, die sehr gut auch kombinierbar ist im Übrigen mit manualtherapeutischen oder osteopathischem Techniken und den Techniken usw.
00:11:36: und vor allem eine ursächliche Therapien, denn hier geht es nicht um den Ort des Symptoms sondern um die Kette dahinter.
00:11:46: Historisch hat sich das so entwickelt.
00:11:48: der ursprüngliche Ansatz über zwanzig Jahren war die sogenannte Davos-Methode, also da wo es wehtut.
00:11:55: Da wo es schmerzt.
00:11:56: Also genau die lokale symptomorientierte Anlage mit der wir eben begonnen haben und dann über die Jahre an Austausch in Kursen im Seminaren kristallisierten sich einfach völlig unterschiedliche Schulen, nehmen das mal heraus.
00:12:09: Wir hatten ja, wir hatten, wir haben Anwender, der eine ist aus Diopat, der andere ist Heilpraktiker, der anderes klassischer Orthopäde, der Andere arbeitet eher nach welchen Verfahren, manualtechnischen Verfahren auch immer.
00:12:24: Aber alle arbeiten sie mit dem gleichen Gerät aber eben komplett unterschiedlichen Grundannahmen und das ist ja auch ein ganz wichtiger Aspekt.
00:12:33: Ein Osteopath in unserem Umfeld zum Beispiel behandelt eine Klieproblematik konsequent über andere Faszienbereiche und ist damit erfolgreich.
00:12:42: Mein langjähriger Freund und auch Partner Matthias Rota dagegen arbeitet fast ausschließlich mit einer Systemanlage.
00:12:49: Die verläuft von den Füßen zur Halsbibelsäule, Sacrum im Frontalbereich und kombiniert eben das Ganze mit der Lichttherapie an den reflektorkischen Muskelpunkten.
00:12:59: Beginnend am Zwerchfell dann über die unteren Extremitäten und über bestimmte Muskelpunkte nach oben.
00:13:05: Deine Begründung dahinter?
00:13:06: Das eigentliche Grundproblem liegt in der Regel ganz woanders als es das Symptom zeigt!
00:13:12: Und mit der Systemanlage plus eben der Kombination aus der Lichttherapie kombinieren wir einfach manualtherapeutische Techniken, relativ simple Techniken.
00:13:22: Damit kommt man oftmals viel schneller zum Ziel und vor allem nachhaltiger als mit einer reinen Symptombehandlung.
00:13:29: Noch eine dritte Schule die ich an dieser Stelle erwähnen möchte weil sie das Bild einfach vervollständigt Das Regulationskonzept wie es zb Heilpraktiker Burkhard Hock viele Jahre vertritt, der ja auch schon nahezu zwanzig jahre die mikrostromtherapie forciert in seiner praxis einsetzt.
00:13:44: Viele von ihnen kennen ihn vielleicht von der hockschmerztherapies oder von dem büchern und den hervorragenden bücher muss ich sagen die er veröffentlicht hat und die grundidee dahinter ist.
00:13:53: fast schon philosophisch kann man sagen jede zelle im menschlichen körper will im grunde physiologisch korrekt arbeiten.
00:14:02: wenn eine zelle oder einen zellverband nicht richtig funktioniert muss es nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung eine konkrete Ursache dafür geben.
00:14:11: Das Symptom ist dann oftmals einfach nur die beobachtete, beobachtebare Wirkung.
00:14:18: aus diesen Gedanken heraus geht es in diesem Konzept darum die Ursache zu suchen zu identifizieren und gezielt zu therapieren.
00:14:26: Und ich spreche hier jetzt über die Wahl von etwaigen Programmen oder von etwaigem Frequenzzuständen bzw.
00:14:33: von Frequenzprotokollern und es geht konkret um die Anlage der Elektronen.
00:14:39: Und dabei werden drei Grundbedingungen für eine gesunde Zellregulation unterschieden, erstens die Fährsorgung und die Entsorgung mit Nährstoffen beziehungsweise Abfallstoffen zweitens die Bereitstellung von ausreichend Energie und drittens die Koordination der Abläufe also eigentliche Zeltsteuerung.
00:14:56: sind diese drei Bedingungen erfüllt gibt es nach diesem Modell keine Ursache mehr für einen krankraften Zustand im Gewebe.
00:15:03: Eine Regulationsstörung entspricht dann zum Beispiel genau einem schmerzhaften Zustand, kann man so sagen.
00:15:10: Lassen Sie mich den ersten Punkt dieser drei Punkte die fair und end sorgen nochmal etwas konkreter machen weil er einfach gut zeigt wie praktisch dieses eigentlich recht abstrakte Modell gemeint ist.
00:15:21: ein zentraler Mechanismus dahinter ist das osmotische Druckverhältnis an der Zählmembraten.
00:15:27: Durch eben die Diffusion können Flüssigkeiten darin gelöste Teilchen über die semipermeable, also halbdurchlässige Zellmembran hindurch treten.
00:15:37: Das ist eine Grundvoraussetzung dafür dass sich eine Zelle überhaupt selbst regulieren kann das also Nährstoff hinein und Abfallstoffe einfach heraus transportiert werden können.
00:15:47: sind diese Grundbedingungen am Zellwand nicht ausreichend erfüllt kann genau dadurch eine Störung der Zellregulation entstehen mit der Folge, dass Beschwerden oder eine handfeste Symptomatik auftreten kann.
00:16:00: Das ist also kein wahrer Gedanke sondern ein sehr, eine sehr konkrete Vorstellung darüber was auf zellulärer Ebene schiefläuft wenn ein Gewebe nicht richtig funktioniert.
00:16:10: und genau hier setzt das Regulationskonzept therapeutisch an Nicht primär am Symptom Sondern an der Wiederherstellung dieser cellulären Rundbedingungen.
00:16:22: Ich erzähle Ihnen das nicht, um eine dieser Schulen als die einzig Richtige darzustellen im Gegenteil.
00:16:29: Das spannende dabei ist dass alle drei Ansätze – die lokale Davos-Methode, die systemische Anlage und das Regulationskonzept in der Praxis funktionieren können mit demselben Gerät an den selben Patienten aber mit völlig unterschiedlicher Logik dahinter.
00:16:46: Es gibt nicht die richtige Elektronenanlage, es gibt unterschiedliche in sich schlüssige Denkmodelle.
00:16:54: Die Sie kennen und bewusst auswählen sollten statt einfach unreflektiert eine Vorlage nach eben dem Copy and Paste Verfahren zu übernehmen.
00:17:03: Das auch ein bewusster breiterer, nicht rein lokalere Ansatz bei myofascialen Beschwerden cleanest.
00:17:09: dokumentiertes zeigt übrigens auch eine Studie im Journal of Bodywork & Movement Therapies, die wurde veröffentlicht von Karen MacMacon zur Behandlung chronischer Mio faszialer Schmerzen im unteren Rücken.
00:17:21: Bei terapieresistenten Patienten, die zuvor auf andere Verfahren nicht ausreichend angesprochen hatten, wurde mit einer hier spezifischen Frequenz- spezificen Mikroschromanwendung eine deutliche und über mehrere Behandlungssitzungen anhaltende Schmerzreduktion erreicht.
00:17:39: Das wurde in den Jahren.
00:17:42: Das Ganze unterstreicht noch einmal mehr, dass die Wahl der Strategie lokal, systemisch oder kombiniert tatsächlich einen messbaren Unterschied im Behandlungserfolg machen kann.
00:17:52: Gerade bei Patienten, bei denen ein erster eng lokaler Versuch nicht ausreichend gegriffen hat.
00:18:01: Eine weitere kontrollierte Studie aus dem Journal of Biological Regulators and Hormostatic Agents untersuchte gepulste, niedrigintensive elektrisch-neuromuskuläre Stimulationen bei Patienten mit murofaszialen Schmerzsyndrom.
00:18:19: Der Halsbebesäulern spezifisch und genau jenen Beschwerdebild dass die das durch multiple Triggerpunkte und faszielle Verspannung über mehrere Ketten hinweg einfach gekennzeichnet ist.
00:18:31: Innerhalb von zwei Wochen sankt der Schmerzwert auf der visuellen Analogskala in der Behandlungsgruppe von sieben auf durchschnittlich drei Komma acht Punkte, während die Kontrollgruppe deutlich weniger profitiert wird.
00:18:43: Das wurde in zwei Tausend Sechzehn profitiert.
00:18:47: Die Autoren begründeten die Wirkung unter anderem mit einer Normalisierung der Bioelektrizität der Zellen ein Gedanke, der sich auffällig eng mit dem legt was wir gleich noch zum Regulationskonzept besprechen.
00:19:03: Ein gutes Beispiel finde ich es dafür eine systemische, nicht punktgenau Logik beispielsweise bei der klassischen Lymphanlage.
00:19:14: Da geht es gar nicht darum ein hundertprozentigen Punkt exakt zu treffen sondern darum die Lymphperistaltik in der jeweiligen Extremität anzuregen.
00:19:23: Die Anlage hat sich historisch so entwickelt dass wir über bestimmte Bereiche wie dem Akku-Prompto-Punkt dictampiert zwischen Daumen und Zeigefinger und den oberen und an den unteren Extremitäten der Niere eins unterm Fuß genutzt haben.
00:19:37: Das ist ein systemischer Ansatz, kein Punktgenauer.
00:19:42: die genaue Millimeter Position der Elektrode ist hier eigentlich zweitrangig gegenüber der Frage ob der Lümpfluss in der richtigen Region angeregt wird.
00:19:52: Kommen wir nun zu einem weiteren Bereich und das ist eigentlich so auch der Schluss warum eine globale Anlage funktioniert.
00:20:03: also warum funktioniert eine global ursächliche Betrachtung überhaupt?
00:20:07: Dahinter steckt nämlich ein Konzept, das wir in unseren Seminaren als Tensecrity-Modell bezeichnen.
00:20:14: Der Begriff Tensecraty setzt sich zusammen aus tensionaler Integraity also etwas kann man sagen die Spannungsintegrität.
00:20:24: Das Grundprinzip daraus stand ursprünglich aus der Architektur und Skulpturen.
00:20:29: Strukturen die nicht durch starre Verbindungen stabil sind, sondern durch ein ausgewogenes Zusammenspiel von Zug- und Druckverhältnissen.
00:20:38: Die sich über das gesamte System verteilen.
00:20:41: Das ist das Grundprinzip.
00:20:43: Verändert sich die Spannung an einer Stelle verändert sich automatisch auch die Spannung an einer ganz anderen scheinbar unverbundenen Stelle weil alles über dieselbe Struktur eben miteinander verbunden ist.
00:20:56: auf dem menschlichen Körper übertragen heißt es Wir funktionieren nicht wie eine Kette aus einzelnen, unabhängigen Bauteilen, die man separat reparieren kann ähnlich wie bei einem Auto.
00:21:07: Bei dem man ein defektes Teil austauscht.
00:21:09: wir sind ein durchgehend gespanntes vernetztes System.
00:21:13: auf zellulärer Ebene zeigt sich das ganz konkret über drei miteinander verbundene Strukturebenen.
00:21:18: Das ist die Membram Matrix also die Zählmembran selbst das Zytuskelett also das innere Stützgerüst einer jeden Zelle und die extrazelluläre Matrix, also das Bindegewebe und die Fastienstrukturen zwischen den Zellen.
00:21:32: Diese drei Ebenen sind über kleine Verbindungsstrukturen sogenannte Tubolie mechanisch und biochemisch durchgehend miteinander verbunden horizontal innerhalb einer Gewebschicht und vertikal über mehrere Gewebschichten hinweg.
00:21:48: Das bedeutet ganz praktisch eine mechanische Veränderung an der Stelle wie etwa eine Narbe oder eine alte Verletzung Eine chronische Fehlhaltung im Sprunggeländ.
00:21:57: Franz pflanzt sich über dieses Netzwerk aus Faszien, Zytoskelett und Bindegewebe fort und kann an einer völlig anderen Stelle in Körper zum Beispiel ein Knie als Symptom in der Scheilung treten.
00:22:10: Das Knie selbst ist dabei völlig unauffällig im Sinne von strukturell intakt oder es trägt nur die Spannung wie woanders entstanden ist.
00:22:18: Genau deshalb kann man einem Problem im Sprungsgelenk Also genau deshalb kann ein Problem im Sprungling, im Knie ankommen.
00:22:26: Der Körper ist kein setzkasten aus unabhängigen Teilen sondern ein gespanntes vernetztes System in dem lokale Reize sich systemisch auswirken können und umgekehrt systemische Intervention lokal wirksam werden können.
00:22:43: Und dieses Bild ist inzwischen auch in der aktuellen Fachliteratur außerhalb der Mikrostromtherapie gut etabliert.
00:22:49: eine Ein Jahrzehntzechsundzwanzig erschienes Übersichtspapier zur fasschengerichteten Intervention in der Rehabilitation beschreibt, dass Fasschensystem ausdrücklich als dreidimensionales Kontinuum durch den ganzen Körper, indem Spannung aus einer Region in entfernte Bereiche übertragen werden können.
00:23:10: Also ein tensecrity-artiges biomechanisches Modell ist Zwei Tausend Sechsund Zwanzig im Frontier erschienen von Vodoni und Escher.
00:23:22: Und auf Zellolehrerebene wird genau dieses Prinzip, wie wir es eben beschrieben haben in einer systematischen Übersichtsarbeit zur Faszien- und Tensecrity bestätigt.
00:23:33: Tensecraty-Prinzipien steuern dort über das Zytoskelett-Netzwerk, dass mechano-biologische Verhalten der Zelle und ermöglichen ist ihr Adaptiv auf mechanische Belastung zu reagieren.
00:23:47: Klinisch unterstützt Pastien-Tensurquiti-Modell, unter anderem auch den Einsatz von Neofasziale.
00:23:54: Ein Spannungstherapie und gezielter Den-Technik um die Funktionen und Intekität über das gesamte Spannungsnetzwerk einfach wiederherzustellen.
00:24:04: Das ist der Grund warum wir bei Luxemait bei uns bewusst zwischen Systemanlage Regulationsanlage und individuell kombinierten Anlagen unterscheiden Und warum diese Methodik ursprünglich aus der klassischen PCR-Therapie, die haben wir ja mal begründet diesen Begriff.
00:24:20: Der kommt von uns.
00:24:21: BCR Biological Cell Regulation Therapy stand eben durch kein staches Rezeptbuch sondern ein Denkmodell das individuell angepasst werden muss.
00:24:30: Wenn man das Tensecrity Prinzip einmal verstanden hat wird auch nachvollziehbar Warum eine rein lokale symptom orientierte Anlage einfach manchmal an ihre Grenzen kommen.
00:24:42: Sie behandeln die Stelle an der die Spannung sichtbar wird, nicht notwendigerweise die Stelle eben an der sie entsteht.
00:24:52: Ein kleiner aber spannender Exkurs zum Schluss dieses Themenblocks.
00:24:56: Viele kennen die Regel rot.
00:24:58: also wenn wir jetzt bei den Kanälen mal bleiben also in den Kabeln wo wir die Klebeelektroden ja anschließen haben wir Anode und Kattode Rot.
00:25:05: also die Anode immer distal applizieren schwarz die kattode proximal.
00:25:11: Das ist eine Vorstellung, die haben wir lange mitgetragen.
00:25:13: Tatsächlich sagen wir mal so bis zwei Tausend Zehen vielleicht, also zehn Jahre, gute zehn Jahre.
00:25:21: Diese Vorstellung geht auf einen Grundprinzip von Robert Becker und sein Buch The Body Electricity in dem der Mensch als ein elektrisch geladenes System mit einer Polarisation zu den Extremitäten hin beschrieben wird.
00:25:37: Autopäde und Forscher, der in den neunzehntsechzigern- und siebzigerjahren bioelektrische Phänomene im Körper untersucht hat.
00:25:43: Unter anderem im Zusammenhang mit Knochenheilung und Regeneration.
00:25:48: Seine Arbeiten gehören zu den frühen wissenschaftlichen Grundlagen auf die eigentlich die klassische PCR Therapie sich beruft.
00:25:55: Und ... In der Praxis zeigt sich allerdings bei automatisierten Systemen wie jetzt beispielsweise noch Luxemälen spielt eben diese Polarität faktisch keine Rolle mehr schon alleine deshalb, weil wir bei uns im Automatikmodus gar keine konstanten feststehenden Polaritäten nutzen und das Gerät eben automatisch über das Feedback- Verfahren, über den Therapiealgorithmus diese Polarität automatisch bestimmt.
00:26:21: Wenn die Polaritet tatsächlich entscheidend wäre, ja?
00:26:25: Das muss man sich vor Augen führen müsste es sich in der Praxis in inkonsistenten Ergebnissen zeigen.
00:26:30: dass ist aber logischerweise nicht der Fall.
00:26:35: Kombinationen der Anlage, also Brot-Distal-Schwarz-Proximal ist daher eher normal.
00:26:41: eine historische gewachsene Konsistenz die in der eigentlichen therapeutischen Darstellung heutzutage nicht mehr notwendig ist.
00:26:48: und dazu noch eine kleine Anmerkung.
00:26:50: Man muss immer betrachten Die Polarität hat einen maßgeblichen Einfluss, ob wir in einem Hypo- oder hypermetabolischen Zustand befinden im Gewebel.
00:26:58: Sollte also de facto auf keinen Fall vernachlässigt werden... Wir haben eben auch über die osmotischen Druckverhältnisse gesprochen.
00:27:04: Hat auch darauf einen sehr großen Einfluß.
00:27:07: und das sind eben nicht die Frequenzen, die diesen Einfluchs bestimmen sondern in dem Fall konkret tatsächlich die Polaritet.
00:27:12: Und der Mensch ist zwar ein Wenn man so will geladenes DC-System, aber der Gewebewiderstand den wir haben ist ein kapazitiver Widerstand und kein Gleichstromwiderstand.
00:27:25: Und eben gerade aus diesem elektrotechnischen Prinzip heraus ist abgeleitet klar dass wir durch eben auch die Wechsel der Polarität hier das ganze entsprechend von nachlässigen können.
00:27:38: Interessanterweise ist die Polaritätsfrage auch in der Forschung nicht eindeutig in eine Richtung entschieden.
00:27:44: Eine im Journal of Advanced Research veröffentlichte biomechanische und histopathologische Studie zur Sehnenheilung Untersuchte gezielt den Einfluss der Polarität bei Mikrostromanwendungen und fand einfach unterschiedliche Effekte, je nach gewählter Polarität auf dem Heilungsverlauf.
00:28:02: Das zeigt es in Polarität ist physiologisch nicht grundsätzlich bedeutungslos, habe ich ja auch erklärt im Zusammenhang mit der das kapazitiven Widerstand.
00:28:13: Aber ob eine automatisch wechselnden Polaritet im Alltagseinsatz rot zwingend distal und schwarz zwingender proximal liegen muss, ist genau eben diese Unterscheidung die für uns grundsätzlich einfach keine Rolle spielt.
00:28:28: was dagegen sehr eindeutig belegt ist gerade in Bezug auf die Belegtes ist eben die Position selbst einen messbaren Einfluss auf die tatsächliche Feldstärke im Zielgewebe.
00:28:40: Eine in der tiermedizinische Studie zur Anwendung vom Mikrostrom an der oberflächlichen Beuge sehende bei Pferden konnten nämlich zeigen, dass die Elektrodenplatzierung die effektive Feldstärke im Zielgewebel signifikant beeinflussen und mit deutlichen Unterschieden je nach Anlage Richtung etwa proximal Distall gegenüber Mediolateral Einfach ein ganz klar unterschiedliches.
00:29:05: mit anderen Worten und das ist in zwei tausend sechs von Linda Dahl veröffentlicht worden.
00:29:09: Mit anderen Wort, wo genau die Elektroden liegen und in welche Richtung das Feld verläuft ist physikalisch relevant.
00:29:17: kleiner tip dazu überlegen Sie sich mal welche Funktion ein horizontales Gewebe und horizontaler Bereich hat um welches was einen vertikaler bereich hat.
00:29:28: also es hat sowohl funktionell als auch biomechanisch beziehungsweise biostatisch durchaus ein Unterschied.
00:29:37: Und warum es eben nicht egal ist, ob sie eben lokal oder systemisch anlegen?
00:29:43: Ich erzähle Ihnen das nicht um die Geschichte klein zu machen sondern weil es eben ein schönes Beispiel dafür ist wie wichtig es ist, Annahmen regelmäßig zu hinterfragen.
00:29:52: Machen wir ja auch... Wir sind hier in der Forschung regelmäßig tätig statt einfach Dinge weiterzugeben nur weil das immer schon so gemacht wurde.
00:30:01: So, kommen wir mal zum nächsten Teil.
00:30:03: Wenn wir schon bei den technischen Details nämlich sind.
00:30:06: eine Frage die mir häufig auf Seminaren gestellt wird ist ob sich Vier Kanäle, wir haben ja ein vierkanal Mikrosprunggerät schon immer.
00:30:15: Wir hatten auch noch einen Zweitkanal, ein kleines Gerät wird auch wieder eins dazukommen in sehr kurzer Zeit.
00:30:21: aber grundlegend arbeiten wir mit vier Kanälen was ja auch wichtig ist um eben die Strukturen auch gerade systemisch gut erreichen zu können das mit zwei Kanäen einfach in der Form nicht möglich ist.
00:30:31: Und die Frage ist halt, können sich zum Beispiel die Kanäle gegeneinander stören wenn man mehrere Anlagen gleichzeitig kombiniert.
00:30:38: Zum Beispiel eine Lokalarmlage am Knie und Knie- und gleichzeitig eine Lümpferlage?
00:30:45: Die Antwort hier ist ganz eindeutig Nein.
00:30:48: Wir verfügen immer schon über galvanisch getrennte Stromkreise.
00:30:51: also eine Interferenz zwischen den Kanälen ist technisch einfach nicht möglich, weder eine konstruktive noch eine destruktive Interferenz.
00:31:00: Man kann also bedenkenlos mehrere Strategien gleichzeitig kombinieren ohne dass sich die Kanäle gegenseitig beeinflussen.
00:31:08: Wenn das so wäre dann muss man auch ein bisschen aufpassen.
00:31:10: gerade in dem Bereich der FSM.
00:31:11: Frequenzspezifische Mikrostromtherapies ist natürlich wichtig, dass die Frequenzen, die auch mal im einen Kanal gewebsfrequenz logischerweise von der Zustandsfrequenz bei einem anderen Kanal.
00:31:24: Also technisch gesehen ist es ganz ganz wichtig!
00:31:28: Ein zweiter praktischer Punkt betrifft die Lichtkanäle, das ist ein wichtiger Aspekt.
00:31:34: Die Licht Kanäle sind ja bei uns zugeordnet.
00:31:36: Wir haben also zwei Lichtkaneele.
00:31:37: vier Mikrostrom-Kanäle haben hier eine fixe Zuordnung.
00:31:40: Der Lichtkanal eins ist unserem A-Kanal zu geordnet und der Lichtkanall zwei eben dem C-K anal Das heißt... der ein Lichtkopf sozusagen leuchtet, gibt ihnen auch indirekt eine Auskunft darüber ob wie aktuell die Polarität des Kanals zugeordnet ist.
00:31:58: Was in der Praxis natürlich ein nützliches und kleines Feedback-Signal sein kann wenn man gerade jetzt im Automatikbereich arbeitet und einen schnellen visuellen Anhaltspunkt braucht ohne extra dabei aufs Display schauen zu müssen Und wenn wir gerade bei der punktgenauen Anwendung sind, eine ältere aber nahe wie vorrelevante Arbeit aus dem Cranium Journal beschäftigt sich gezielt mit der Identifikation und Behandlung von Triggerpunkten.
00:32:25: Eben mittels Mikrostrom ist es von die Pro-Ed-All-Nineteinundneunzig.
00:32:30: Der Kerngedanke dort bevor man überhaupt eine Anlage festlegt lohnt es sich aktiv nach Triggerpunkten zu papieren also nach jeden kleinen Hyperirritabilen Knoten im Muskelgewebe, die bei Druck typischerweise in andere Regionen ausstrahlen.
00:32:48: Das ist im Grunde eine sehr praktische Brücke zwischen unserem Block über die muhfaszialen Ketten und der konkreten Frage wo sie die Elektroden eigentlich platzieren sollten nicht blind nach Schema sondern dort wo die Piperation tatsächlich eine Reaktionszeit zeigt und das natürlich im Strahlungsgebiet.
00:33:10: Da kann man natürlich auch wieder die Dermatome mit hinzunehmen.
00:33:12: Man kann jegliche Bereiche, wenn sie als Halbpraktiker mehr im Bereich der TCM arbeiten... ...kann man natürlich diese Aspekte nehmen?
00:33:19: Man kann Orgambereiche hinzuziehen, wenn Sie aus der osteopathischen Ecke kommen und so weiter.
00:33:28: Zum Abschluss dieses praktischen Blocks noch einen Hinweis zu einer alternativen und bei der Elektrodenanlage in der Praxis, was oft übersehen wird.
00:33:38: Es gibt ja auch leidfähige Handschuhe und Socken.
00:33:41: Statt eben der klassischen Klebelektroden kann man bei bestimmten Anwendungen etwa an den Händen oder den Füßen einfach auch leitfähige Textilien einsetzen die mit einem feinen Metallfaden durchwoben sind.
00:33:53: Der Vorteil ist dass man schnelles an- und ablegen gerade wenn die Patienten über einen längeren Zeitraum ruhig sitzen und behandelt werden sollen.
00:34:01: Wichtig dabei zu wissen wenn sie die als Behandler oder Behandlerselbst mit bloßen Händen im Stromkreis eingebunden sind, also wenn sie es als Behandler nutzen natürlich weil Sie eine Elektrode in der Hand halten während Sie manuell arbeiten.
00:34:14: Das ist therapeutisch natürlich unbedenklich.
00:34:17: Sie sind aber halt im Strom Kreis eingeschlossen.
00:34:19: das kann man einfach mit klassischen Einweg Latex beziehungsweise Handschuhen lösen.
00:34:26: Aus hygienischer Sicht ist allerdings hierbei zu bedenken, dass solche Textilelektroden anders als die Klebeelekton grundsätzlich gereinigt werden müssen bevor sie beim nächsten Patienten zum Einsatz kommen.
00:34:36: Das sollte man natürlich berücksichtigen!
00:34:41: Was nehmen Sie aus dieser Folge jetzt praktisch mit?
00:34:43: Ich habe Ihnen hier mal vier konkrete Punkte aufgezeichnet.
00:34:48: Erstens stellen Sie sich bei jeder Anlage die drei Grundfragen, die wir auch in unserem Seminar immer wieder stellen Was ist die Idee der lokalen Applikation in diesem Fall?
00:34:59: Was macht eine lokale Applikion, macht überhaupt Sinn und was sollte ich dabei beachten.
00:35:04: Insbesondere habe ich die eigentliche Ursache wirklich schon ausgeschlossen oder behandle ich nur den Ort an dem sich das Symptom zeigt?
00:35:13: diese drei Fragen kosten vielleicht ne Minute nachdenken vor der Behandlung aber sie können den Unterschied machen zwischen einer Therapie die nachhaltig wirkt und einer Therapie, die vielleicht einfach nur einen kurzfristigen Effekt beim Patienten zwar bringt aber am Ende Zeit verbraucht.
00:35:34: Zweitens fragen sie aktiv nach statt nur das Symptom zu betrachten, dass ihnen vom Patienten genannt wird.
00:35:42: Patienten berichten nicht automatisch alles.
00:35:44: Eine alte Narbe habe ich schon erlebt eine alte Blindanmarbe vor über twenty-fünf Jahren der Blindarm raus natürlich schon quasi vergessen hat tatsächlich einen Einfluss gehabt.
00:35:53: Ein früheres Trauma, also beispielsweise der Klassiker natürlich als Wirbelschleudertraumart hat.
00:35:59: Durch ein Autorumfall oder andere Umfälle.
00:36:02: Einen Sturz, der vor Jahren nie wirklich behandelt wurde.
00:36:07: gerade Heilpraktiker die mit dem Konzept von Stürfel dann arbeiten wissen wie relevant solche übersehenden Faktoren einfach sein können.
00:36:14: eine Narbe kann je nach Lage und Vorgeschichte ein lokales Stürfeld bilden das sich auf eine ganz andere Körperregion auswirkt ohne dass der Patient von selbst, ob die Idee käme das eben zu erwähnen weil er den Zusammenhang gar nicht vermutet.
00:36:30: Nehmen Sie solche Aspekte aktiv mit gerade in die Ananeser also ich in die Patienten Diskussion bevor sie sich sozusagen auf eine Anlage festlegen.
00:36:41: Drittens Erlauben Sie sich eine Strategie zu wechseln.
00:36:44: Das ist natürlich auch ganz ganz wichtig.
00:36:45: das ganze ist ein Feedback Verfahren Wenn die erste nicht greift, wenn sie nach der angemessenen Anzahl der Sitzung keine Reaktionen sehen.
00:36:53: und ich sehe eine angemessene Anzahl von Sitzungen bei maximal eins oder sagen wir mal vielleicht zwei um eine angemesste Reaktion zu sehen.
00:37:03: Das ist einfach mein Erfahrensmodell der letzten ja gut über fünfundzwanzig Jahre.
00:37:10: Und das ist kein Grund Einfach so weiterzumachen wie bisher sondern man kann natürlich ein ganz klare Signal bekommen Die anlage zur hinterfragen.
00:37:17: Wechseln Sie vielleicht von lokal zu systemisch, kombinieren sie beides oder umgekehrt und dank der vier galvanisch getrennten Kanäle ist das ja technisch auch überhaupt gar kein Problem ohne dass sich die Anlagen gegenseitig beeinflussen lassen.
00:37:33: Und viertens nutzen Sie eigene individuell angepasste Anlagen statt jede Vorlage unverändert zu übernehmen.
00:37:41: Das System gibt Ihnen die Möglichkeit eigene Elektrodenanlagen Ja, auch abzuspeichern.
00:37:46: Sie können die Aufzeichnung genau.
00:37:47: dafür ist ja diese Funktion darin gedacht.
00:37:49: und am Ende des Tages sage ich immer Die Antwort auf die richtige Elektrodenanlage.
00:37:56: gibt ihnen der Patient Und die Pathologie die Funktion hinter dem Problem selbst wenn man natürlich hier entsprechend spezifisch testet und nachfragen ja das ist eben eine.
00:38:10: Das ist im Grunde die professionelle Antwort auf die Frage Copy and Paste, also nicht blindes Kopieren einer fremden Vorlage sondern dem bewussten Aufbau eines eigenen und begründeten Reportwares was wir jetzt hier eben in dieser Episode denke ich ausführlich besprochen haben.
00:38:28: Also eine Elektronanlage ist somit keine Schablone die man einfach überträgt.
00:38:32: sie isst ein Idee Ein Ausgangspunkt den Sie an die Situation an dem Befund ihres jeweiligen Patienten am passen müssen, lokal wenn die Ursache lokal ist global und es eben nicht ist.
00:38:45: Manchmal beides gleichzeitig.
00:38:47: dank der Möglichkeit hat man natürlich hier alle Voraussetzungen und auch immer an die Kombination mit der Lichttherapie denken.
00:38:57: das ist ein ganz wichtiger Aspekt.
00:39:00: Ich hoffe diese etwas ausführlichere Folge gibt Ihnen ein bisschen mehr Sicherheit dabei, Anlagen nicht nur zu übernehmen sondern wirklich zu verstehen ob sie eher der symptomorientierten Davos-Logik zugeneigt oder der systemischen Sichtweise mit dem Regulationskonzept.
00:39:16: Oder was in der Praxis ohne Himmelfilchsen vorkommt einer ganz eigenen denn daher kommt ja das ganze System es ist ja über unsere Fortbildung und unsere Seminare über den Austausch vielen, vielen hundert Ärzte, Therapeuten nicht nur in Deutschland.
00:39:31: Wir sind ja auch im Ausland sehr aktiv.
00:39:33: Ich war viele Jahre sehr viel in Italien und habe da sehr viele tolle Therapeutinnen und Ärzten kennengelernt.
00:39:39: Gerade im Bereich der Osteopathie ist es meinem Empfinden, dass es in Italienne auch ein anderes, dort ist alles mehr universitär gelagert.
00:39:49: Da gab es ganz, ganz tolle Diskussionspunkte und gute Ansätze und gute Kombinationsideen.
00:39:55: So ist das Ganze dann auch am Ende!
00:39:57: entstanden.
00:39:59: In dem Sinne sage ich vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank dass Sie dabei waren.
00:40:04: Schauen sie auf jeden Fall mal in die sozialen Medien hinein gucken sie mal was dort immer so neu das es dort immer ein neues gibt von uns und seien sie gespannt Auf die nächste Podcast Episode.
00:40:15: Und nicht vergessen abonnieren sie bitte unseren podcast und empfehlen sich diesen natürlich auch sehr gerne weiter.
00:40:20: Ja in dem Sinne Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.