Medizintechnik mit Mikrostrom und LED-Lichttherapie
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Episode der Luxamet GmbH.
00:00:17: Ich bin Patrick Waliček, schön dass ihr heute wieder dabei seid!
00:00:21: Heute sprechen wir über ein Thema das mich immer wieder beschäftigt und mir auch eigentlich in der Praxis immer wieder begegnet sei es im Seminaren oder bei Fragen von Therapeuten und trotzdem offen und selten eigentlich adressiert wird.
00:00:38: Es geht um die Frage Was passiert eigentlich zwischen den Elektroden und der Haut?
00:00:43: Und warum kann genau dieser Kontaktpunkt, wenn man so will winzige Übergang zwischen Metallgel unter Haut über Therapie Erfolg oder Therapieversagen tatsächlich entscheiden.
00:00:56: Ich verspreche euch heute wird eine Folge nachdem ihr die gesamten Workflow am Gerät etwas anders betrachten werdet denn wir machen einen Ausflug in die Elektrotechnik und die Physik.
00:01:07: aber keine Angst Ich erkläre alles so, dass man hier keinen Ingenieurstudiengang verbraucht und das ihr eben aus dieser Folge das Maximum herausnehmen könnt.
00:01:18: Und einfach das Verständnis der Physik dahinter auch entwickelt.
00:01:23: Das macht einen Unterschied denn wer versteht warum etwas funktioniert oder eben warum manchmal Dinge nicht funktionieren, der macht einfach weniger Fehler und hat natürlich Stellschrauben an denen er arbeiten kann.
00:01:33: und genau darum geht es heute!
00:01:39: Bevor wir in die Physik einsteigen, möchte ich kurz die Frage beantworten, die vielen von euch schon immer wieder stellen.
00:01:44: Das kommt jedes Mal immer wieder in Kommentarinnen auf Instagram, Facebook und so weiter.
00:01:48: Gibt es eigentlich Studien zum Mikrostromtherapie?
00:01:51: Und die Antwort ist kurz und knapp ja!
00:01:53: Wir haben ja in vorhergehenden Episoden auch schon viele Studien gesprochen.
00:01:56: Ich möchte jetzt hier nochmal einfach einen kleinen Abriss geben.
00:02:00: Die wohl bekannteste Studie, die haben wir auch fast in allen Podcasts eigentlich immer mit besprochen stammt Von Cheng und Kollegen aus dem Jahr schon über vierzig Jahre alt, aber nach wie vor relevant und am häufigsten zitiert in den Bereich der Mikrostromtherapie.
00:02:15: Cheng konnte zeigen das Mikrostom im Bereich von physiologischem, also im physiologischen Bereich unter fünfhundert Mikroamper die zelluläre ATP-Produktion bis zu fünfhunderte Prozent steigern kann.
00:02:31: universelle Energieträger in der Zelle.
00:02:34: Wenn man so möchte, also sozusagen was das Benzin fürs Auto ist, ist das ATK für die Zelle.
00:02:39: Wer also Mikrosprung anwende gibt der Zell buchstäblich Energie Der Hybrin raus zeigte die Cheng-Studie eine Steigerung des Membrantransports um bis zu siebzig Prozent und eine Verbesserung des Stoffwechsel Abbaus um bis zum vierzig Prozent.
00:02:56: Carole McMacon, die Pionierin der frequenzspezifischen Mikrosprungtherapie in den USA hat zum Beispiel zwei tausendfünf Daten veröffentlicht zur Pypomeregiebehandlung.
00:03:06: In ihrer Untersuchung sanken die Schmerzwerte der Patienten von durchschnittlich sieben Komma vier auf einer zehnstufigen Skala, der sogenannten visuellen Analogskala bis auf eins Komma drei nach der Behandlung und gleichzeitig wurden hier Entzündungsmarker wie das Interlökin Eins und TNF-Alpha signifikant gesenkt.
00:03:26: Das sind die Marker, wie wir auch mal klinisch messen können.
00:03:29: Das ist natürlich immer ein sehr guter Vergleich zwischen der büjektiven Wahrnehmung der Patienten und tatsächliche Validierbaren da.
00:03:36: Aktuell und besonders spannend in Jahr zweitausendfünfeinzwanzig wurde im renommierten Rheumatology Journal eine Pilotstudie von Gregory & Kollegen aus Sheffield und Leeds veröffentlicht.
00:03:47: Sie haben bequentspezifische Mikrostromtherapies bei Patienten mit systemischer Sklerodomie einer schweren Gewinne, Gewebserkrankung eingesetzt und zwar gezielt mit Frequenzen für Narbengewebe und Kapilar.
00:04:00: Das Ergebnis war tatsächlich beeindruckend.
00:04:03: im kombinierten Datensatz aus beiden Pilotstudien wurde eine durchschnittliche Verbesserung der Handfunktion um vierzig Prozent erzielt und das war statistisch hoch signifikant mit MP-Wert von deutlich unter.
00:04:21: Das ist natürlich nicht viel Zeit für einen entsprechenden solchen Ergebnis.
00:04:25: Und dann haben wir unsere eigene Studie, die immer weiter portlaufend ist, unsere PMCF-Studie das Ganze also aus dem Bereich des Postklinike-Followups Also eine regulatorische vorgeschriebene klinische Nachbeobachtung, die wir machen müssen.
00:04:39: Ich habe jetzt hier für diese Podcastepisode mal eine Auswertung aus.
00:04:45: Wir haben da Datensätze von zwei Tausend Dreihundertsechstenvierzig Einzelbehandlungen ausgewertet, die durchgeführt wurden von Vierundzwanzig professionellen Anwendern.
00:04:54: Eben über einen Zeitraum vor mehreren Jahren hat sich das Ganze dort erstreckt.
00:04:59: Das Ergebnis?
00:05:00: Eine statistisch signifikante Schmerzreduktion über alle Indikationsgruppen hinweg also Bewegungsapparat, Neurologie, Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke.
00:05:08: der P-Berd lag dabei unter Null Komma Null Fünf Und natürlich ist diese Studie auch durch die benannte Stelle mehrfach gegangen.
00:05:15: Die wird ja quasi jährlich geprüft, weil sie im Rahmen der klinischen Bewertung eine sehr große Aussage gehabt hat.
00:05:23: Ich sage das jetzt hier nicht um uns selbst zu loben.
00:05:26: Weil ich möchte dass Sie eben mit Überzeugung arbeiten und nicht mit Glauben sondern eben mit Evidenz.
00:05:34: Jetzt kommt der entscheidende Gedanke, der zu unserem heutigen Thema eigentlich überleitet all diese positiven Effekte.
00:05:41: Die Schmerzreduktion, die Entzündungsmodulation setzen voraus dass der Strom tatsächlich auch im Gewebe ankommt und zwar korrekt ankommt.
00:05:49: Und eben nicht an der Oberfläche.
00:05:51: irgendwie nehmt es mal versickert also nicht zwischen den Elektroden unter Epidermis sondern in Zielgewebe und genau das ist nicht selbstverständlich.
00:06:03: Fragen wir oder fangen wir einfach mal mit der Grundlage?
00:06:05: In der Mikrostromtherapie spielen drei physikalische Größen eine zentrale Rolle wie immer wieder zusammengehören.
00:06:12: Stromstärke Spannung und natürlich der Widerstand.
00:06:16: Und jetzt lasse mich das mal mit einem Bild erklären, stellen wir vor du hast einen Gartenschlauch und die Menge am Wasser, die pro Sekunde durch den Schlauch fließt, dass ist sozusagen die Stromstärke bei uns gemessen in logischerweise Mikroamper also Millionskelampere.
00:06:30: Der Druck mit dem das Wasser durch den schlauch gepumpt wird, das ist die Spannungen messen wir im Volt und der Durchmesser des Schlauchs also wie eng oder wie weiter es Das entspricht dem Widerstand, den wir hier natürlich im Ohm messen.
00:06:44: Und jetzt die entscheidende Regel das ohmsche Gesetz, die gleich umgeteilt durch R also Stromstärke, Gleichspannung geteilt euch Widerstände.
00:06:52: was bedeutet das für uns?
00:06:54: Wenn der Widerstand steigt wenn der Schlauch also enger wird dann fließt bei gleichen Druck natürlich weniger Wasser durch.
00:07:01: Bei doppelten Widerstanden ist nur noch halb so viel Strom.
00:07:04: Das ist ganz einfache Physik und das lässt sich einfach auch nicht umgehen, dass es eine Gesetzmäßigkeit.
00:07:10: Nicht durch das beste Protokoll, nicht durch die perfekteste Frequenz können wir das Ganze umgehen.
00:07:15: wenn der Widerstand zu hohes kommt der Strom einfach nicht an.
00:07:19: Wir haben bei uns eine maximale Ausgangsspannung von sechzig Voltes haben wir schon immer auch in den Vorvorgängergeräten bis zum Klinikmaster hin.
00:07:26: das klingt erstmal nicht viel ist aber im medizinischen Kontext tatsächlich sehr geringe, aber auch gleichzeitig sehr sichere Spannungsgröße.
00:07:35: Warum haben wir das Limit von sechzig Volt?
00:07:37: Weil wir natürlich die Gefahr haben bei höheren Spannungen thermische Effekte zu erzeugen also eine Wärmeentwicklung im Gewebe und das wollen wir natürlich definitiv nicht.
00:07:46: Sechzig-Volt ist deshalb für uns die regulatorische und physiologisch sinnvolle Obergrenzung Und diese sechzig Volt sind natürlich auf gleichzeitig unser Limit.
00:07:57: Das müsste ja so verstehen, das Gerät kann nicht mehr Strom liefern als die Spannung in Kombination mit dem hoher liegenden Gewebewiderstand erlaubt.
00:08:06: Wenn der Gesamtwiderstand des Systems, also Elektrode plus Haut plus Geweben sehr hoch ist dann kommen selbst bei maximaler Spannungen von sechzig Volt Fleisch nur noch hundertsebzig Mikroampere an.
00:08:18: Das haben wir natürlich auch entsprechend in der Dokumentation beschrieben.
00:08:22: und bei einem physiologischen Bünstigem Gewebewiderstand von rund Rundfünfundneinzig Kilo um der Gegend können tatsächlich bis zu sechshundert und dreißig Mikroamper möglich fließen.
00:08:34: Für diejenigen, die das gerne konkret nachrechnen möchten also kann man ganz einfach machen.
00:08:38: Sechzig Volt geteilt durch Fünfe neunzig tausend oben dann mal eine Million nehmen für die Umrechnung im Mikroamperegibt dann eben knapp sechshundertdreißig mit.
00:08:48: Das entspricht dem ungefähr, was Cheng auch als optimalen Bereich beschrieben hat in seiner Studie.
00:08:54: Denn hier wurde gemessen zwischen ein hundert und fünfhundet Mikroamper für die maximale celluläre Blutzeit.
00:09:01: Wer über fünfhundert Mikroampere hinausgeht verlässt eben hier den therapeutischen Bereich mehr zu wenig liefert.
00:09:07: Er zieht am Ende natürlich wenig oder?
00:09:09: keinen Effekt.
00:09:10: Und genau das sehen wir auch bei uns im MCI Diagramm in unserer App bzw auf dem iPad, wo unseren Geräten.
00:09:16: MCI steht für Metabolic Conductes Index.
00:09:19: Auf Deutsch ist der Metabolische Leitfähigkeits-Index.
00:09:22: Das ist kein Kino oder keine Deko sondern hinter diesem Diagramms steckt eine kontinuierliche Widerstandsmessung des Gelebens die permanent mit dem Algorithmus des Gerätes zurückgekoppelt.
00:09:33: Das Gerät moduliert auf dieser Basis sozusagen die Stromstärke, Polarität und Intensität.
00:09:39: Und reagiert damit in Echtzeit auf das was tatsächlich im Gewebe passiert.
00:09:45: Dann kommt natürlich auch immer mal die Frage warum geben wir eigentlich keine Stromstärke in Micro Ampere ein ins Gerät also in der Software?
00:09:52: Dass es das Fragen tatsächlich viele.
00:09:54: man kann zwar die Stromintensität wählen aber die Strom intensität ist nicht gleich der Stromstercke.
00:10:01: Warum machen wir das nicht mit der tatsächlichen Stromstärke, weil es einfach gelogen wäre?
00:10:05: Weil wir bei der Eingabe einer bestimmten Stromstärke als Hersteller natürlich auch garantieren müssen dass eben genau dieser Strom plus minus ein paar Prozent diese normativ vorgegeben tatsächlich fließen.
00:10:17: Das können aber nicht garantieren, weil wir den Widerstand des Gewebes nicht kennen also die unbekannte in der Gleichung wenn man sie möchte und die kennt natürlich nur der Körper selbst.
00:10:29: Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, der meiner Meinung nach in vielen Kursen Materialien zu wenig betont wird.
00:10:34: Die Haut ist nicht nur das Organ auf dem ihr die Elektroden platziert, die Haut ist aktiv an der Therapie beteiligt und sie ist gleichzeitig das größte Hindernis dabei.
00:10:44: Warum?
00:10:45: Weil die Haut mit Abstand den höchsten elektrischen Widerstand aller Gewebschichten in unserem Körper hat, trockene Haut kann Widerstände von mehreren hundert Kilo ohm erreichen feuchtes Gewebe, dagegen die Muskeln fast in Gelenke haben natürlich einen deutlich geringeren Widerstand.
00:11:01: Der Weg vom Stromgenerator also den Mikrosturmgerät zum Zielgewebe führt also durch diese eben natürliche Barriere und ihr kommt die Spannung ins Spiel nicht die Stromstärke.
00:11:13: um dieser Hautbarriere zu überwinden braucht das Gerät aus reichen Spannungen denn die Spanne sorgt dafür dass die oberste Hautschicht ironisiert wird.
00:11:22: Ironisierung bedeutet in diesem Kontext Die geladenen Teilchen, also die Ionen in der Haut werden in Bewegung gebracht.
00:11:29: Der Widerstand der Haut sinkt und der Weg führt für den therapeutischen Strom und die Tiefe wird geöffnet damit.
00:11:37: Das macht das Gerät natürlich vollständig automatisch.
00:11:39: Es fährt die Spannung anfangs etwas hoch bis zu eben den maximalen Sechzig Volt, ionisiert die Haut soweit es denn von der Spannungen möglich ist.
00:11:47: Und sobald der Widerstand gesunken ist und der Strom fließen kann, wird die Spannung automatisch wieder reduziert.
00:11:53: Also dem Optimum angepasst.
00:11:55: Das passiert alles automatisch Alles intelligent geregelt.
00:11:59: Ihr müsst dabei nichts manuell einstellen Aber ihr müsst eben verstehen oder solltet verstehen was hier passiert.
00:12:05: Denn wenn dieser Ionisierungsprozess nicht stattfinden kann Wenn also die Spallung und die Elektrode gar nicht erst gut genug überquert weil dazwischen ein immer mal sehr hoher Übergangswiderstand sitzt, dann bleibt der Strom eben ganz einfach oberflächlich.
00:12:21: Dann ionisiert er nicht, dann dringt er nicht in die Tiefe und dann bleibt auch der therapeutische Effekt aus.
00:12:27: Genau deshalb ist das Körpergewebe übrigens auch kein Gleichstrom Widerstand Es ist ein kapazitiver Widerstand.
00:12:34: Das ist der Grund warum die Mikrostromtherapie mit gepulzten Strömen eben arbeitet.
00:12:39: Denn dass menschliche Gewebe verhält sich wie einen biologischer Halbleiter.
00:12:43: Da gibt es ja auch eine Veröffentlichung rüber von Albert Gürgy, das Nobelpreisträger der Biochemie und hat das bereits nineteenhundertundvierzig beschrieben.
00:12:52: Das nahezu alle Molekule einer lebenden Matrix nicht verhalten wie ein Halbleiter.
00:12:58: Und sie müssen sich nicht einmal berühren um miteinander in Kontakt zu treten.
00:13:02: Das ist die Zellkommunikation eben auf biophysikalischer Ebene und genau hier greift der Mikrosproma.
00:13:10: Was bedeutet?
00:13:11: Ihr therapiert keine Maschine, ihr therapiert ein lebendiges elektrisches aktives System und dieses System reagiert auf die Qualität eures Impulses.
00:13:21: Auf die Qualitet eurer Elektrode von Ende des Tages.
00:13:24: Auf der Qualität natürlich der Anlage und natürlich auch die Qualitäten des Kontaktes an sich.
00:13:31: Kommen wir jetzt zum Kern dieser Folge den Übergangswiderstand um.
00:13:34: was ist das ganz genau?
00:13:36: Zwischen der Klebeelektode und der Haut des Patienten gibt es immer einen Übergang also zwischen dem leidfähigen Gel der Elektrode und der oberflächerte Haut.
00:13:44: Und an diesem Übergang entsteht ein zusätzlicher Widerstand, der sogenannte Übergangswiderstand.
00:13:50: Er ist wie ein weiterer, sagen wir mal engerer Schlauch, der vor dem eigentlichen Gewebe liegt also einen schlauch den wir eben einfach nicht sehen können.
00:13:58: auch Das eigentliche Gefährliche dabei ist das Gerät kann diesen Übergangswider Stand vom echten Wider stand nicht unterscheiden.
00:14:07: Es misst dem Gesamtwiderstand des Systems und wenn dieser Gesamt-Widerstand hoch ist, weil die Elektrode schlecht sitzt oder ausgetrocknet ist dann interpretiert der Algorithmus das eben als Ohrengewebe Widerstand.
00:14:19: Er moduliert seine Parameter entsprechend und liefert dabei vielleicht gar nicht den Strom, der im Zielgebäude gebraucht wird.
00:14:26: an das gesagt Ihr könnt das beste Protokoll der Welt einstellen, die perfekteste Frequenz und die optimalste Intensität.
00:14:33: wenn die Elektrode einen hohen Übergangswiderstand hat kommt davon nur ein Bruchteil an.
00:14:40: Und ihr wisst es eben nicht!
00:14:41: Das MCI Diagramm zeigt euch zwar den Gesamtwider Stand aber ihr könnt nicht ablesen wie viel davon eigentlich Elektroden bedingt ist.
00:14:49: Und wann ist der Übergangs-Widerstand besonders hoch?
00:14:52: Ich will jetzt mal hier so die häufigsten Ursachen aus der Praxis nennen.
00:14:56: Erste ist natürlich selbsterklärend alte oder ausgetrocknete Elektroden.
00:15:01: Das gelde Elektrode hat einen Feuchtigkeitsgehalt und dieser Feuchtigkeit ist entscheidend für die Leitfähigkeit.
00:15:07: Wenn das geld austrocknet, wenn eine falsche Lagerung durch so lange Haltedauer oder weil eine Packung schon lange geöffnet ist steigt der Übergangswiderstand eben dramatisch an.
00:15:17: Die Elektroede klebt vielleicht noch sie sieht vielleicht noch gut aus aber sie leitet nicht mehr richtig.
00:15:23: Das ist ein klassisches Beispiel für ein Problem, das man nicht sieht aber spürt.
00:15:28: Nämlich am gegebenenfalls zu geringem Therapieerfolg Und Handbuch haben wir natürlich immer beschrieben achten wird darauf dass die Elektroden einen entsprechenden Beichtigkeitsgehalt haben.
00:15:38: Das erkennt man schon ein Stück weit an der Klebeleistung.
00:15:41: Wenn wenn die Elektrobe nicht mehr vollst Fläche klebt dann ist es schon ein Signal diese eigentlich sofort zu wechseln.
00:15:48: Zweitens natürlich Die elektroden liegen nicht folglich auf.
00:15:51: Also wenn eine Elektrode falten wirft, Ränder hat die abgehen oder wenn Luftblasen darunter sind was natürlich schon bei den Größen der unserer Klebelektronen relativ gering ist.
00:16:02: Dann gibt es in diesem Bereich eben auch keinen Kontakt und der Strom fließt nur dort wo Kontakt besteht.
00:16:07: das ist ganz klar.
00:16:09: Das reduziert wieder die Effektivität der Kontaktfläche und erhöht damit wieder dem Widerstand pro Flächeneinheit.
00:16:16: außerdem entstehen so Stromdichten Spitzen an den Stellen wo noch kein Kontakt besteht.
00:16:21: Das kann oftmals auch dieses leichte Kitzeln oder Kribbeln hervorrufen, was die Patienten teilweise ja beschreiben.
00:16:29: Die Haut natürlich auch nicht richtig vorbereitet.
00:16:31: Creme, Slotions, Makeup und Körperöl sind Isolatoren.
00:16:36: Zwischen Elektrode und Haut entsteht dann ein Film der den elektrischen Widerstand massiv erhöht.
00:16:41: Und vor jeder Behandlung sollte man auf jeden Fall im Anlagebereich schauen dass die Haut hier möglich fettfrei und sauber ist.
00:16:48: Das klingt selbstverständlich, ist es aber oftmals leider in der Praxis nicht.
00:16:52: Und wenn die Elektrode was ich häufig höre, die Elektrobe hält nicht genug, die Behandlung bringt nichts dann fragt man nach dem Patienten hat er sich eingekrimpt?
00:17:03: und das ist dann gegeben falls der übergangs Widerstand jetzt so hoch übrigens wiederkommt.
00:17:08: Hört uns auch einen Punkt wichtig beachten, denn die Elektroten sind ja Medizinprodukte.
00:17:13: da dürfen eigentlich nur von tatsächlich beim entsprechenden zertifizierten Medizinprodukte Händlern, das ist ja nach den Medizin Produkten vor Ort und mittlerweile so wie regelt, verkrieben werden weil hier bestimmte Dinge einzuhalten sind.
00:17:25: Und da sind wir bei dem Thema beispielsweise der Lagerung der Klebeelektronen.
00:17:29: Die Klebelektroden sollen bei einer natürlich relativen Luftfeuchtigkeit von mindestens zwanzig bis maximal achtzig Prozent gelagert werden und das bei Temperaturen zwischen fünf und dreißig Grad Celsius.
00:17:40: also wenn seine Elektroden im Auto lässt in der preilen Sonne und trockenen Lager oder in zughalten Rollen aufbewahrt, der schädigt natürlich das Gehehl.
00:17:48: Um wichtig, schützt sie vor Sonneneinstrahlung.
00:17:51: Da steht auch alles nicht umsonst auf den Elektrodenverpackungen.
00:17:55: Fünftens hat gelaufende Klebe-Elektronen als Medizinprodukt haben ein Verfallsdatum.
00:18:02: Das ist auch kein Marketing, sondern dass es Physik.
00:18:04: über die Zeit verändert sich eben das Gehl.
00:18:06: Es ist chemisch und mechanisch bedingt.
00:18:09: Damit sinkt die Leitfähigkeit und das Verfallkstartum ist eben so auf der Verpackung aufgedruckt.
00:18:15: Abgelaufen Elektroden sollte grundsätzlich einfach nicht mehr verwendet werden.
00:18:20: Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der immer wieder auch diskutiert wird, in dem wir auch auf Seminaren immer mal diskutieren.
00:18:26: Das sind feuchte Handhücher statt Hebeelektroden.
00:18:28: kann man das machen?
00:18:30: Ja also die ehrliche Antwort lautet technisch ist es möglich.
00:18:33: Es gibt sogar Therapieformen, die explizit mit Wasserbädern oder feuchten Anlagen arbeiten zum Beispiel über Behandlungen wo das Wasser sozusagen zu einer großflächigen Elektrode wird und in der Frühzeit der Mikrostromtherapie wurden tatsächlich feuchte Handtücher eingesetzt.
00:18:48: Das stimmt aber, dieses Aber sollte man tatsächlich groß schreiben denn wenn man versteht was dabei physikalisch passiert dann versteht man auch warum ich klar davon abrate zumindest in der Standardbehandlung.
00:19:03: Das erste Problem dabei ist, der Strom fließt natürlich immer bekannterweise den Weg des geringsten Widerstandes.
00:19:08: Das ist kein Zitat aus einem Motivationsbuch sondern das ist einfach ein Grundgesetz der Elektrophysik.
00:19:14: Wasser ist eindeutig ein besserer elektrischer Leiter als das Gewebe.
00:19:19: wenn also das Wasser der beiden Handtücher sich auf der Haut verbindet weil ein Handtuch zum Lass ist Weil das Wasser läuft bei die Tücher zu nah beieinander liegen dann fliesst der Strom über das Wasser nicht durch das Gehebe.
00:19:32: Das Gewebe liegt dann sozusagen im Bypass und der therapeutische Effekt ist dann quasi gleich null.
00:19:38: Das funktioniert natürlich in beiden Richtungen, einerseits zu Nassehandtücher die sich berühren andererseits in der Banne oder im Fußbad wenn beide Elektrodenanschlüsse ins Wasser getaucht werden.
00:19:49: Dann fließt der Strom eben durch das Wasser von einem Anschluss zum anderen.
00:19:52: das Bein was möglicherweise da im Stromkreis liegt ist aber dann unstromkreis selbst nicht enthalten oder ja sagen wir mal nur marginal.
00:20:01: Fehlerquellen.
00:20:03: Das zweite Problem, das Handtuch trocknet natürlich aus.
00:20:05: Sehr klar!
00:20:06: Während einer typischen Mikrostrombehandlung trocknt ein feuchtes Handtuck einfach nach und nach aus.
00:20:11: Das klingt banal aber physikalisch ist es tatsächlich ernstes Problem.
00:20:15: der Widerstand am Übergangspunkt handtuch-haut steigt damit und er steigt nicht linear sondern überproportional.
00:20:22: Der Algorithmus des Gerätes ja kontinuierlich misst und seine Parameter anpasst bekommt dabei werte die nicht der Realität Die Realität des Gewebes nicht wirklich abbilden.
00:20:34: Er sieht also einen steigenden Gesamtwiderstand, aber im Wirklichkeit trocknet nur das Handrück aus.
00:20:39: Die Behandlung verschlechtert sich im Laufe der Zeit ohne dass man es merkt und das ist schon ziemlich typisch dabei.
00:20:46: Das drittes Problem muss man natürlich immer aufpassen.
00:20:48: extrem wichtig elektrische Sicherheit.
00:20:51: Immer wenn Wasser- und Elektrotherapie zusammen treffen gelten einfach erhöhte Sicherheitsentforderung.
00:20:57: Das Gerät muss einen ausreichenden Abstand zum Wasser haben, das ist kein Übervorsicht, dass es Basiswissen im Umgang mit medizinischen und elektrischen Geräten.
00:21:08: gerade wenn man mit nassen Handtüchern Schüsseln oder Wannen arbeitet muss man sich das eben bewusst machen.
00:21:14: Meine klare Empfehlung verwendet zertifizierte medizinische Lebe-Elektroden wie man sie bei Medizinproduktehändlern einfach findet, weil die eben auch entsprechend konfirmitätsbewertet sind und was ich hier noch nicht ganz erwähnt habe aber denkt auch daran gerade bei sogenannten billig Elektroden ein bisschen aufpassen.
00:21:34: dass die tatsächlich auch eine korrektes CE-Zeichen tragen, weil was man nicht unterschätzen sollte ist auch die Biokompatibilität.
00:21:40: Denn durch den Strom auf der Haut, durch die Wärme von der Haut abgegeben wird auf die Elektrode können sich natürlich entsprechende Äquivalente aus den Elektroden herauslösen und sie sollten natürlich keine allergischen Reaktionen davor rufen und natürlich schon gar keine Hatsynogenstoffe anders Gewebe abgeben.
00:21:58: also das ist auch noch ein entsprechend wichtiger Punkt.
00:22:04: Und jetzt gebe ich noch eine Checkliste raus mit fünf Punkten, wie man sich einfach so im Kopf durchgehen kann vor den Behandlungen oder zumindest mal einfach mal durchgehen sollte.
00:22:14: Natürlich Punkt eins hatte ich gesagt die Haut des Patienten ist die Behaut vorbereitet.
00:22:18: der Bereich auf den die Elektrode kommen muss fettkrei und natürlich wundenfrei sein.
00:22:23: ganz richtig kein Makeup keine Cremes keine Körpollution Wenn nötig kurz mit einem trockenen Tuch abreiben.
00:22:32: aber da auch Punkt Vorsicht.
00:22:34: Achtet darauf, dass wenn ihr da frisch Desinfektionsmittel drübergegangen seid das das Desinfektionsmittel vollständig abgetrocknet ist und vor die Elektrode auf die Haut geklickt wird entsprechend richtig kann bis zu einer Hautdermatitis führen.
00:22:46: dann hier auch wiederum sagen wir mal sehr empfindliche Haut oft des Desinfeksionsmittels plus die Elektrotherapie trifft Besonders auch bei Patienten, die direkt nach dem Sport kommen verschwitzt sind.
00:22:58: Da hilft natürlich die feuchte Haut ein bisschen aber Schweißrückstände oder Seiden können hier auch entsprechend stören sein.
00:23:04: Punkt zwei Die Elektrode Hülfen bevor man sie aufklebt.
00:23:08: klebt die elektrode vollflächig ist das Gel noch feucht und gleichmäßig ist es Verfallstartung gecheckt Und wenn eine Elektroede nicht voll flächig klebt so klebt sofort wechseln.
00:23:18: Die Klebekraft ist der wichtigste Indikator eben hier für die Leitfähigkeit.
00:23:23: Eine Elektrode, die nicht klebt leitet nicht und das ist im Prinzip ganz einfach.
00:23:28: Punkt drei ist es Kabel vollständig eingesteckt.
00:23:32: bei Medizinprodukten wie bei unseren Geräten, die ja entsprechend komformitätsbewertet sind werden nur entsprechende Steckerverwendete auch medizinisch zugelassen sind.
00:23:40: aber nichtsdestotrotz einfach mal drauf achten.
00:23:43: Das klingt zwar banal um es zu erleden Aber ein Moserkabelanschluss verteidigt natürlich auch eine Impedanzmessung was am Ende des Tages logisch ist.
00:23:53: Hörter Punkt, Hydration.
00:23:55: Das ist auch ein Punkt der es extrem wichtig.
00:23:57: Hydration beeinflusst natürlich direkt den Gewebewiderstand.
00:24:00: Trockenes Geweben hat einen deutlich höheren Gewebeliederstand als gut hydriertes Gehebe und daher empfindet euren Patienten vor der Behandlung mindestens mal größeres Glas Wasser zu trinken.
00:24:11: bei älteren Patienten wie oft schon noch einmal strukturell weniger Wasser im Geweber haben ist das eben auch besonders wichtig und gebt ihm vielleicht einfach vorher und nachher ein Glas Wasser.
00:24:23: Therapiehygiene, wenn man so möchte.
00:24:25: Punkt fünf das MCE-Diagramm.
00:24:27: natürlich beobachten dass man sieht einfach in Echtzeit wenn sich etwas verändert auch mal darauf achten wenn der Patient sich bewegt oder vielleicht kombiniert behandelt, Mikrospermtherapie mit Osteopathie, manuelle Therapie was auch immer und es sind Bewegungen im Spiel einfach mal gucken das nicht bei der Bewegung eine Elektrode entsprechend abfällt.
00:24:48: Ja und zum Abschluss noch ein kurzer Gedanke zur Anlage selbst, denn selbst die beste Elektro-Rode nützt nichts wenn sie am falschen Ort des Geschehens sitzt.
00:24:56: Und wir unterscheiden eigentlich grundsätzlich zwei Anlagestile wie die bei uns auf den Seminaren sind oder auch in eLearning Teilen kennen das.
00:25:03: ja.
00:25:03: es gibt natürlich verschiedenste Vorgehensweisen, also mal die lokale Anlage und die sogenannte globale Anlage und bei der lokalen Anlage platzieren wir natürlich die Orte die Elektroden am Ort des geschehns rund um eine Eine Verletzung herum, eine postoperative Wunde.
00:25:18: Damit fließt der Strom natürlich direkt durch das Zielgewebe was eben für akute Zustände und frische Traumatars Postoperative Versorgung durchaus wichtig ist weil wir dann am Ort des Geschehens die Strommendichte auch relativ hochstellen.
00:25:33: Und bei im Gegensatz bei der globalen Anlage zum Beispiel der Systemanlage die wir haben arbeitet man natürlich dann eher im ganzheitlichen Bereich.
00:25:40: Das heißt der Strom fließdurch viel größere Körperabschnitte ist eben auch besonders gut kombinierbar mit manuellen Techniken unattressiert nicht die Ursache, sondern hat nicht adressiert die Ursachen und eben nicht das Symptom.
00:25:57: Im beiden Fällen gilt der selbe physikalische Grundsatz Der Strom fließt immer dem Weg des geringsten Widerstandes.
00:26:02: also wenn ich eine elektrode Unwünschung positioniere Wenn da Strom fällt an meinem Zielgewebe oder an meinem zielgeweben vorbei geht dann therapiere ich vielleicht nicht das was sich eigentlich therapieren wollte.
00:26:14: Das ist auch der grund warum Wir davon abraten grundsätzlich ein sogenanntes Copy and Paste Verfahren der Elektroanlage durchzuführen, weil jeder Patient ist anders.
00:26:24: Jedes Gewebe ist anders, jede Behandlung ist quasi ein neues Setup und damit wollte man sich die Zeit nehmen natürlich bei neuen Patienten, neuen Indikationen, da entsprechend genau darüber nachzudecken.
00:26:35: Da bieten wir auch extrem viele Hilfestellungen bei uns auf der Website, auch gerade was die Unwienerlings betrifft Und das setzt natürlich auch am Ende voraus, dass man die Anatomie kennt.
00:26:45: Aber ich glaube, das ist ja logischerweise klar, da wir hier über den therapeutischen medizinischen Einsatz der Mikrosprungtherapie sprechen.
00:26:56: Ja, das war heute eine etwas wissenschaftlichere elektrotechnisch-lastigere Folge als sonst!
00:27:03: Ich hoffe ihr habt es hier durchgehalten und ihr konntet ein bisschen was mitnehmen.
00:27:07: Ja, die wichtigste Kernbotschaft eigentlich in einem Satz.
00:27:10: Alle Frequenzen alle Protokolle, alle klinischen Effekte, wie wir aus den Studien kennen sie setzen voraus dass der Strom im Gewebe ankommt und nicht an der Oberfläche verbleibt.
00:27:22: In dem Sinn sage ich vielen Dank fürs Zuhören.
00:27:26: Schauen Sie mal rein in die sozialen Medien Instagram Facebook Und natürlich abonnieren sie unseren Podcast.
00:27:30: alles unter dem Hashtag Luxameth.
00:27:34: einfach mal suchen und folgt uns gerne, schaut auch gerne mal vorbei.
00:27:37: Wieder im e-Learning werden ja auch immer mal neue Inhalte rufgeladen.
00:27:40: jetzt gibt es gerade zwei neue Tools die ich dort im internen Bereich veröffentlicht habe.
00:27:44: sehr spannend wurden auch schon sehr gut frequentiert genutzt und wirklich mal das Feedback interessieren wie ihr das findet.
00:27:51: und genau dann sage ich vielen Dank und bis zum nächsten Mal.