Luxxamed Schmerztherapie Mikrostromtherapie

Luxxamed Schmerztherapie Mikrostromtherapie

Medizintechnik mit Mikrostrom und LED-Lichttherapie

Transkript

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00:00:11: Unbekannt Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Episode der Luxus GmbH. Mein Name ist Patrick Waldeck und heute geht es um einen extrem spannenden Fall, wie ich finde. Aus unserer PMFDokumentation, also unserem TrustMarketClinical Follow up, unserer Studie, die wir seit 2019 durch führen. Und ja, diese Dokumentation ist eben deshalb interessant, weil sie aus mehreren fachlichen Gründen beleuchtet werden kann. Zum einen, weil es eine postoperative Radiadeslähmung nach einer schulterte, also nach einer total oprothese links ist.

00:00:49: Unbekannt Und zum anderen, weil wir in diesem Fall nicht nur eine subjektive Verbesserung der Beschwerden sehen, sondern auch eine objektive Veränderung der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit. Und genau diese Kombination macht den Fall finde ich so interessant und auch so relevant. Denn wenn wir über Mikrostrom, elektrische Stimulation und Regeneration sprechen, dann bewegen wir uns oft in einem ja sagen wir mal Spannungsfeld zwischen der klinischen Erfahrung, die wir jetzt seit über 25 Jahren natürlich haben in diesem Bereich der biologischen Plausibilität und natürlich auch immer der wissenschaftlichen Evidenz.

00:01:27: Unbekannt Dieser Fall gibt uns die Möglichkeit, genau diese drei Ebenen einmal zusammenzubringen. Gleich vorab natürlich für eine saubere Einordnung. Wie auch immer, es geht hier darum Was ich heute vorstelle, ist ein dokumentierter Einzelfall aus einer multimodalen Behandlungslogik bzw einem multimodalen Behandlungskonzept. Es geht hier also nicht um irgendwelche versprechen etc. Also das Ganze erst einmal nur zur Einordnung. Es geht hier vielmehr eigentlich um einen klinischen, sehr auffälligen Verlauf, der eben vor dem Hintergrund der vorhandenen Literatur zur Nerven Regeneration durch Mikrostrom und andere niedrig dosierte elektrische Stimulation besonders spannend ist.

00:02:09: Unbekannt Wir schauen uns heute also drei Dinge an Erstens natürlich den konkreten Fall. Zweitens, was wir wissenschaftlich über elektrische Stimulation und Nervenregeneration wissen und drittens, was man aus diesem Fall tatsächlich seriös ableiten kann. Beginnen wir erst mal mit dem Fall selbst. Es handelt sich um einen männlichen Patienten. In der Dokumentation befanden wir uns bereits in einer Folgesitzung, also genauer gesagt ist es die 13. Sitzung mit der medizinischen Mikrostromtherapie und die Lichttherapie gewesen.

00:02:41: Unbekannt Der Fall war in der Indikation Taxonomie als postoperativ bzw posttraumatische eingeordnet worden durch die entsprechende Anwendung. Die Beschwerdekategorie wurde als akut angegeben. Das sind so verschiedene Felder, die eben im Rahmen unserer medizinischen Studie, die wir da durchführen, unsere PMCF Studie angegeben werden müssen. Die Diagnose lautete konkret Radiales Lähmung nach Schulterte Links. Zur Behandlung kam hier der Rucksack mit HD 2000 plus sowie natürlich die LED Lichttherapie.

00:03:13: Unbekannt Und zusätzlich wurde hier auch ein multimodales Vorgehen beschrieben. Also nicht nur der einzelne therapeutische Impuls, sondern mehrere begleitenden Maßnahmen. Zu diesen Begleitmaßnahmen gehörten Akupunktur, die Gabe vom Bvitamin sowie entsprechende Physiotherapie. Auch das ist natürlich wichtig zu wissen. Denn gerade wenn wir uns die spätere Interpretation des Verlaufs anschauen, muss man natürlich sauber benennen, dass wir hier in einem kombinierten Vorgehen das Ganze einordnen müssen.

00:03:42: Unbekannt Im Formular wurden die Beschwerden auf der klassischen Skala der visuellen Analogskala von 10 bis 1 mit zehn, also vor der Behandlung mit zehn und nach der Behandlung bzw der Behandlungsserien mit eins dokumentiert. Also das ist durchaus, was die subjektive Einordnung betrifft, wirklich sehr, sehr spannend. Darüber hinaus wurde festgehalten, dass sich die Lähmung fast vollständig zurückgebildet habe. Besonders bemerkenswert ist aber bei diesem Fall noch ein weiterer Punkt.

00:04:12: Unbekannt Es liegt nämlich eine objektive, neurophysiologische, also ein. Es liegt ein objektiver neurophysiologischer Verlaufsparameter vor, nämlich die motorische Nervenleitgeschwindigkeit. Die Dokumentation nennt hierfür. Wenn wir im November 20 25 zurück in einen Wert von 2,23 0,2 Metern pro Sekunde und aktuell einen Wert von 38,2 Meter pro Sekunde zusätzlich wurde aus dem klinischen Umfeld zurückgemeldet, dass so auch sogar die behandelnden Neurologen von der Geschwindigkeit der Erholung sehr überrascht gewesen sei.

00:04:45: Unbekannt Also das ist auch noch mal interessant. Sicherlich schon an dieser Stelle lässt sich eigentlich sagen die Geschichte dieses Falls ist nicht nur eine Geschichte über die eben Symptom Veränderung. Es ist eine Geschichte über mögliche funktionelle Nervenregeneration im Verlauf und darüber, wie wertvoll objektive Verlaufsdaten gerade in so einer PM CF Studie eigentlich sind bzw auch sein können. Natürlich für die Zukunft.

00:05:12: Unbekannt Damit wir aber die Tragweite dieses Falls auch richtig einordnen können, müssen wir natürlich mal kurz klären, was eine radiale Auslegung klinisch überhaupt bedeutet. Da gehen wir jetzt mal direkt drauf ein, denn der Radialnerv oder Nervus radiales ist zentral für die Streckfunktion von am Handgelenk und Fingern. Je nach Höhe und Ausmaß der Schädigung kann eine radiale Auslegung zu deutlichen funktionellen Einschränkungen führen, was natürlich auch logischerweise in dem Alltag bei dem Patienten für arge Probleme sorgt.

00:05:41: Unbekannt Typisch sind Schwäche oder Ausfall der Hand und Fingerstreckung, Probleme beim Greifen oder auch Loslassen und im Alltag. Also wie gesagt, oft eine erhebliche Beeinträchtigung der generellen Handfunktion. Gerade nach einer Schulteroperation ist ein solcher Verlauf für Betroffene oft belastend. Nicht nur wegen der funktionellen Einschränkungen selbst, sondern auch wegen der Unsicherheit, wie schnell und wie vollständig sich eigentlich so ein Nerv wieder wiederholt.

00:06:06: Unbekannt Und genau das ist der entscheidende Punkt. Periphere Nerven können sich regenerieren, aber diese Regeneration ist oft langsam schleppend. Sie ist abhängig von sehr vielen Faktoren, zum Beispiel vom Ausmaß der Läsionen, natürlich vom Operationskontext, vom zeitlichen Verlauf von Begleittherapien und natürlich von der Qualität der Innovation des Nerven. Deshalb ist auch wieder hier jede saubere und jeder saubere, dokumentierte Verlauf einfach bedeutsam, weil er natürlich Rückschlüsse liefert.

00:06:36: Unbekannt Besonders dann, wenn eben die subjektive Angabe nicht isoliert, also nicht isoliert stehen sollen, sondern durch klinische Beobachtung und objektive Messungen ergänzt werden. Die motorische Nervenleitgeschwindigkeit ist dabei zwar nicht der einzige relevante Parameter, aber sie ist ein absolut wichtiger Baustein. Vereinfacht gesagt beschreibt sie, wie schnell im Prinzip motorische Signale entlang des Nervus weitergeleitet werden. Wenn sich ein solcher Wert im Verlauf verbessert, kann das auf eine funktionelle Erholung des Nerv hindeuten.

00:07:07: Unbekannt Wenn man so möchte, zum Beispiel im Zusammenhang mit günstiger verlaufende Regeneration und einer Remoulisierung eben auch das nervt. Gleichzeitig gilt auch hier Eine Nerven Leid Messung ersetzt niemals eine klinische Gesamtbeurteilung, sondern sie ist eben eine Ergänzung dazu. Und genau diese Kombination und subjektive Beschwerden, klinische Funktion und objektive Messung ist es eben, die diesen Fall wissenschaftlich so interessant macht.

00:07:35: Unbekannt Bevor wir jetzt die Brücke zur Forschung schlagen, müssen wir einen wichtigen oder einen wichtigen begrifflichen Unterschied sauber benennen, wenn wir so wollen. Wenn wir über Mikrostrom und elektrische Stimulation sprechen, dann meint die Literatur oftmals nicht immer exakt dasselbe. Da darf man durchaus ein bisschen differenzieren unter dem Oberbegriff der elektrischen Stimulation finden sich halt ganz, ganz viele Ansätze. Klassische Elektrotherapie, perioperative Stimulation sprotokolle oder direkt rund um die chirurgische Versorgung eines Nerv herum.

00:08:08: Unbekannt Dazu gehören ative elektrische Reize, dazu gehören kontinuierliche Mikrostromanwendungen im Mikroamperbereich usw. Und genau hier müssen wir halt differenzieren, denn die stromtherapie ist qua ihrer Bezeichnung eine Anwendung von Strömen im Millionstel Ampere Bereich. Mittlerweile gibt es sogar implantierbare drahtlose Geräte, die wohl in der Forschung viel im Bereich der Parkinsonforschung gerade geforscht wird. Und da ist es sicherlich auch ein sehr, sehr interessanter Ansatzpunkt.

00:08:39: Unbekannt Also Mikrostrom im engeren Sinne bewegt sich typischerweise im sehr niedrigen Strombereich, also Mikrobereich, wie bereits erwähnt. Und ja, solche Ströme sind häufig einfach entweder kaum oder gar nicht spürbar für die für die Patienten. Das unterscheidet die Mikrostromtherapie aber deutlich von den stärkeren sensorischen oder motorischen Elektrostimulation. Für die klinische Kommunikation ist. Es ist das es ist es wichtig, denn nicht jedes elektrische Signal ist automatisch gleichzusetzen.

00:09:09: Unbekannt Das ist ja auch für die Patienten durchaus ein wichtiger Aspekt. Und natürlich nicht jedes Gerät arbeitet mit denselben Parametern. Und beim Thema Gerät wiederum auch hier wichtig habe ich in anderen Post Podcast Episoden bereits erwähnt. Es ist eine medizinische Anwendung. Es muss also ein entsprechend medizinisch zugelassenes Mikrostromgerät sein, dies in diesen Bereichen einsetzen zu dürfen. Das ist nicht nur eine Frage der Zulassung, sondern das ist auch eine Frage der Sicherheit und vor allem der Patientensicherheit am Ende des Tages.

00:09:39: Unbekannt Warum ist diese Differenzierung am Ende wichtig? Weil. Weil die aktuell stärkste Evidenz bei Menschen häufig aus Studien zu kurzen perioperativen Stimulationsfenstern stammt, also aus Settings, in denen unmittelbar nach einer Nervenrekonstruktion für eine definierte Zeit elektrisch stimuliert wurde. Für die kontinuierliche Mikrostromanwendung über längere Zeiträume gibt es ebenfalls viel versprechende Daten, aber diesen stammen bislang stärker aus den präklinischen Modellen als aus großen standardisierten Humanstudien.

00:10:11: Unbekannt Das ist ja auch ein Punkt, was immer wieder diskutiert wird Was ist mit Studien? Wir haben jetzt in diesem Jahr werden wir eine neue Studie mit dem HD 2000 plus starten, haben ja eine abgeschlossen bereits bei Patienten mit multimodalen Schmerzendromen und da wird sicherlich noch einiges kommen. Aber es gibt auch gute international publizierte Studien zu diesem Bereich und mehr.

00:10:33: Unbekannt Natürlich seriös kommunizieren möchte, muss genau diese Unterschiede offen benennen. Das ist natürlich ganz klar, denn nur so lassen sich eigentlich auch. Lässt sich auch ein Einzelfall in ein Evidenz Rahmen einsortieren? Das muss man natürlich auch ganz klar sehen. So, damit kommen wir jetzt aber auch erst mal zur biologischen Plausibilität. Denn warum sollten sollte niedrige elektrische Stimulation und dazu zählen, je nach Protokoll eben auch eben die Mikrostromtherapie überhaupt einen Einfluss haben auf die Nerven?

00:11:00: Unbekannt Regeneration Mehrere Arbeiten beschreiben, dass eben elektrische Stimulation regenerative Programme in Nervenzellen aktivieren können. Dazu gehören unter anderem ein Anstieg von im südlichen Amp, also einem wichtigen intrazellulären Botenstoff. Außerdem werden sogenannte Regenerations assoziierte Gene stärker aktiviert und hinzu kommt eine erhöhte Expression. Neurotropha Faktoren wie beispielsweise eine Beeinflussung der zyto skelettalen Proteine. In verständlicher Sprache heißt das der verletzte Nerv wird eher in einem Zustand versetzt, der Wachstum axonale Auslenkung und Reparatur begünstigt, also die Mikrostromtherapie, schafft somit den entsprechenden Rahmen für den Heilungsprozess oder Regenerationsprozesse, um es mal so zu sagen.

00:11:50: Unbekannt Gleichzeitig gibt es auch Hinweise, dass eben elektrische Stimulation Prozesse unterstützen können, die eine Remoulisierung, die für die Feminisierung wichtig ist, was natürlich gerade auch für die Nerven Regeneration extrem spannend ist. Auch das ist klinisch relevant, logischerweise. Die Die Nervenfunktion hängt nicht nur davon ab, dass Axone wieder auswachsen, sondern auch davon, dass die leitung entlang des regenerierenden Nerv wieder günstiger organisiert wird.

00:12:18: Unbekannt Ein weiterer zentraler Punkt sind die Schwanzzellen. Schwanz in sind für die Regeneration per Interferon nervenverantwortlich. Oder Beziehungsweise von extrem großer Bedeutung. Sie strukturieren das Regenerationsmilieu, wenn man so möchte, unterstützen das aus wachsende ACS ohne und sind eng oder unterstützen das Auswachsen der Axole und sind eng mit der Renovation und Immunisierung verbunden. Für die Nerven. Bei den experimentellen Arbeiten wurde gezeigt, dass eine kontinuierlicher Mikrostrom, die Proliferation von Schwanz sein aufrechterhalten, die Freisetzung neurotrophe Faktoren steigern und damit das lokale Regenerationsmilieu verbessern können.

00:13:01: Unbekannt Gerade bei längeren Defektstrecken oder sagen wir mal ungünstigeren Regenerationsbedingungen ist das konzeptionell tatsächlich interessant. Zusätzlich gibt es Hinweise auf antiislamatorische und neuroprotektive Effekte. Ich meine, gerade das Thema Anti Impfen, motorisch und Mikrostrom ist ja durchaus kann man ja durchaus in einem Satz sagen, denn da gibt es ja auch andere Untersuchungen. McMahon et al. Hat ja ganz gute Sachen gemacht.

00:13:25: Unbekannt Zu den pro inflatorischen Zytokinen und auch zum Einsatz der Idee. Die Lichttherapie haben wir selber mit dem Fraunhofer Institut hier tatsächlich sehr gute Effekte sehen können, eben auch bei was die Interleukine betrifft. In anderen neurologischen Tiermodellen wurde unter peripherer Mikrostromstimulation eine Reduktion von Neuroinformation, oxidativen Stress und eine Apoptose beschrieben. Außerdem wurden die Signalwege wie immer mehr PK und Televier moduliert und eben angonide Faktoren dazu erhöht.

00:14:01: Unbekannt Ganz wichtig dabei Diese Befunde stammen nicht eins zu eins aus identischen Modellen wie postoperative periphere Nervenläsionen. Es sind damit eben natürlich mal keine keine direkte Wirksamkeitsbestätigung für unseren klinischen Fall, aber sie erweitern die biologische Plausibilität. Und genau das ist für die wissenschaftliche Einordnung am Ende entscheidend. Schauen wir nun auf die Evidenzlage mal insgesamt Wenn man Literatur zu elektrischer Stimulation und Nervenregeneration überblickt, ergibt sich ein eigentlich ein recht klares Bild.

00:14:33: Unbekannt Die präklinischen Daten sind insgesamt sehr stark und konsistent. Die klinischen Daten beim Menschen sind vielversprechend, aber sagen wir mal deutlich heterogener. Oft zitierte Metaanalysen oder eine eine oft zitierte Metaanalyse von 21 MRT experimentellen Studien zeigte, dass die interoperative bzw operative elektrische Stimulation im Vergleich zur alleinigen Retkonstruktion Vorteile bei mehreren relevanten Endpunkten bringen kann. Dazu gehörten bessere motorische Funktionen, günstigere sensorische Schwellen, eine höhere Axaxonzahl und eine größere Myelindicke.

00:15:13: Unbekannt Das ist deshalb interessant, weil wir hier nicht nur ein ein einzelnen von einem einzelnen Parameter profitieren, sondern mehrere strukturelle und funktionelle Ebenen gleichzeitig ansprechen. Hinzu kommen zahlreiche experimentelle Arbeiten und Reviews, die beschreiben, dass kurze Stimulation sprotokolle häufig im Bereich von etwa 20 Hertz für 10 bis 60 Minuten Achsen und alles Wachstum und funktionelle Erholung beschleunigen können. Vielleicht ganz kurz zu den Studien die Quellen sind Wir finden sie alle bei uns auf unserer Internetseite www.luxam in de bzw über den Link hier in den Shownotes.

00:15:49: Unbekannt Da ist das Ganze noch mal ein bisschen aufbereitet und da sind natürlich auch alle Quellen zu den Studien enthalten. Besonders im operativen Kontext scheint dieser Effekt gut biologisch nachvollziehbar zu sein. Es gibt zudem klinische Hinweise bei Menschen, dass solche kurzen Stimulationsfenster um die chirurgische Versorgung die Renovation von den Nerven entsprechend fördern können. Und genau dieser Stelle ist es aber wichtig, denn die Formulierung sollte nicht lauten, dass jede Form von Elektrostimulation in jeder Situation gesichert wirksam sei.

00:16:23: Unbekannt Das ist natürlich wichtig. Die Formulierung sollte eher lauten, dass es für bestimmte Protokolle und Kontexte positive Hinweise gibt und dass die Translation in die klinische Routine weiter präzisiert werden muss. Um es mal ein bisschen Fachchinesisch auszudrücken. Für die Mikrostromtherapie sind besonders die Arbeiten interessant, die die kontinuierliche, sehr niedrig dosierte Stimulation untersucht haben. Da kann ich auch noch mal Cheng Antal, was die ATP Geschichten betrifft usw natürlich mit anführen in einem Langstreckenmodell.

00:16:53: Unbekannt Das ist zum Beispiel an einer anderen. An einer Ratte führt eine kontinuierliche Mikrostromanwendung von 100 Mikrogramm pro über zehn Tage unter anderem zur Verbesserung im Gang Bild in der Nervenleitung, in der sensorischen und motorischen Regeneration, so wie zu weniger Muskelatrophie. Also durchaus interessant hier im Tiermodell mit Mikrostrom gemessen. Solche Daten sind am Ende deshalb spannend, weil sie zeigen, dass nicht nur Kurzreize direkt am ob Zeitpunkt, sondern möglicherweise auch längere andauernde niedriger dosierte Stimulationsformen einfach regenerative Prozesse unterstützen können.

00:17:30: Unbekannt Gleichzeitig muss man auch hier wieder sagen Das sind in erster Linie präklinische Daten, die optimale Dosis, die optimale Dauer, das optimale Timing und die Standardisierung solcher eben genannten Protokolle beim Menschen sind einfach noch nicht abschließend geklärt. Aber für die, die die Mikrostromtherapie in ihrer Praxis schon seit vielen Jahren einsetzen, ist es sicherlich durchaus nachvollziehbar und nachvollziehbar, warum das Ganze hier einfach auch funktioniert.

00:17:58: Unbekannt So gehen wir aber mal zu unserem Fall zurück. Wie lässt sich dieser Verlauf nun vor dem Hintergrund der Literatur eigentlich so richtig einordnen? Zunächst einmal fällt auf, dass mehrere Ebenen zusammenkommen. Wir sehen eine dokumentierte unmittelbare Reduktion der Beschwerden in der Bewegung in den entsprechenden Sitzungen. Von zehn auf eins an der Bar gemessen. Wir sehen darüber hinaus im Verlauf eine fast vollständige Rückbildung der Lähmung, und wir sehen zusätzlich eine objektive Veränderung der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit von 23,2 Metern pro Sekunde auf 38,2 Meter pro Sekunde.

00:18:36: Unbekannt Das macht den Fall eben hier relevant, denn viele Einzelfälle beruhen ausschließlich auf subjektiver Symptomwahrnehmung. Hier haben wir es. Hier haben wir etwas mehr als das, sozusagen. Wir haben eine klinische Funktionsaussage. Wir haben einen objektiven, neurophysiologischen Parameter und wir haben eine fachlich nachvollziehbare biologische Hypothese, warum die Mikrostromtherapie regenerative Prozesse unterstützt. Genau deshalb ist dieser Fall nicht nur kommunikativ interessant, sondern auch eben für unsere P und CF Studie fachlich wertvoll.

00:19:10: Unbekannt Und wir liegen jetzt hier, glaube ich bei rund 2000 über 2000 bei knapp 3000. Über 2900 knapp 3000 Patienten berichten im Zusammenhang mit dem Mikroskop und lediglich Therapie. Und trotzdem muss die folgende Aussage jetzt eigentlich mit derselben Klarheit erfolgen. Denn dieser Fall beweist nicht, dass Mikrostrom alleine die Ursache der Regeneration war. Warum nicht? Weil der Verlauf multimodal war.

00:19:37: Unbekannt Zur Behandlung gehörten nicht nur das HD 2000 plus Mikrostromtherapie System und die LED Nicht Therapie, sondern zusätzlich auch Akupunktur, B, Vitamine und eine entsprechende Physiotherapie. Das ist therapeutisch. Absolut nachvollziehbar, aber wissenschaftlich bedeutet es wir können die beobachtete Entwicklung nicht monokausal einem einzelnen Faktor zuschreiben. Das ist ja auch logisch, weil wir hier natürlich auch nur von einer Einzelfallbetrachtung sprechen.

00:20:02: Unbekannt Hinzu kommt, dass periphere Nerven abhängig von Lesionsart und Ausgangslage auch eine zeitabhängige, spontane oder spontane Erholung sein können. Auch das ist in der Literatur natürlich zu finden. Außerdem kennen wir aus den kompakten Fallbeschreibung nicht alle Details aus dieser kompakten Fallbeschreibung, die für eine, sagen wir mal strengere Kausalitätsbewertung wichtig wären. Zum Beispiel die exakte Lebensform, die vollständige elektrophysiologische Verlaufskurve, den genauen zeitlichen Abstand zur Operation, das Ausmaß der initialen Schädigung oder Vergleichsdaten zu ähnlichen Fällen oder eben um und natürlich auch die Vergleich ohne entsprechende Begleitbehandlung.

00:20:42: Unbekannt Also das Ganze gehört in den wissenschaftlichen gehört dazu, um einfach wissenschaftlich natürlich hier ehrlich zu sein. Und genau die hier liegt paradoxerweise die Stärke dieses Falles. Wenn man sich das mal vor Augen führt. Denn wenn man diese Grenzen offen ausspricht, bleibt trotzdem ein klarer Kern bestehen. Wir sehen einen klinischen, auffälligen, multimodalen Verlauf mit dokumentierter subjektiver Besserung, nahezu vollständiger Rückbildung und objektiv verbesserter motorischer Nervenleitgeschwindigkeit.

00:21:13: Unbekannt Das ist kein Beweis, aber es ist ein ernst zu nehmendes Signal. Ein besonders interessanter Aspekt ist in dem Zusammenhang die Rückmeldung der Neurologin, die die Geschwindigkeit der Erholung als sehr ungewöhnlich eingeschätzt hat. Solche Aussagen sind nicht mit harten Endpunkten gleichzusetzen, das ist klar. Sie sind keine randomisierte Evidenz und sie ersetzen auch keine strukturierte Studie Methodik. Aber sie sind in der klinischen Realität dennoch relevant.

00:21:41: Unbekannt Warum? Weil erfahrene Behandler und Behandlerinnen häufig sehr genau einschätzen können, ob ein Verlauf im Erwartungskorridor liegt oder eben, ob er davon abweicht. Wenn eine solche Einschätzung dann zusätzlich mit objektiven Messdaten zusammenfällt, gewinnt der Verlauf natürlich an praktischer Aussagekraft. Nicht als Beweis im strengen Sinne, aber als klinisch plausibel und Dokumentation und als dokumentationswürdiger Befund. Und genau dafür ist ja für uns das PMCF auch wichtig.

00:22:11: Unbekannt PMCF, also Postmarket Kliniken Follow up ist nicht dafür da, aus einzelnen Fällen vorschnelle Heilungs schlussfolgerungen abzuleiten. Das BMBF ist dafür da, die reale Versorgungssituation systematisch zu dokumentieren, also zu erfassen, welche Verläufe beobachtet werden, welche Muster sich zeigen, welche Parameter sinnvoll messbar sind und wo sich Hinweise ergeben, die später vertieft und untersucht werden sollten. Gerade in Feldern, in denen die klinische Praxis oft schneller ist als die große randomisierte Studienlage, ist eine gute, ein gutes PMCF einfach von extremen Wert, vorausgesetzt, sie wird natürlich sauber ausgeführt.

00:22:51: Unbekannt Das heißt, wir haben mit, haben eine saubere, transparente Dokumentation mit klarer Benennung von Begleitmaßnahmen, mit Trennung zwischen Beobachtung und Schlussfolgerung und idealerweise mit objektivierbaren Verlaufparametern. Und genau deshalb ist dieser Fall kommunikativ hier einfach so gut geeignet. Nicht, weil man ihn überhöhen muss, sondern weil man ihm exemplarisch zeigen kann, wie klinische Praxis, wissenschaftliche Plausibilität und verantwortungsvolle Einordnung einfach zusammengehören.

00:23:24: Unbekannt Wenn wir zum Schluss noch einen Blick nach vorne werfen, dann sieht man auch, wohin sich das Forschungsfeld entwickelt. Aktuelle Arbeiten beschäftigen sich zunehmend mit der bio resopierbaren drahtlosen und Selbstversorgung. Stimulationsystemen. Die Idee dahinter ist klar Nicht nur ein kurzer Reiz direkt im Operationssaal, sondern eine präzise dosierte, länger andauernde Unterstützung der Regeneration, möglichst ohne zusätzliche Belastung durch weitere operative Eingriffe.

00:23:55: Unbekannt Auch piezoelektrische oder mechanisch elektrische Konzepte, spezielle Leitstrukturen und feldinduzierte Mikroströme werden inzwischen intensiv dazu untersucht. Das zeigt, dass die Grundidee längst nicht mehr als ein Nischenschema ist. Im Gegenteil Die kontrollierte elektrische Beeinflussung Regenerieren der Nerven ist ein aktives und dynamisches Forschungsfeld. Tatsächlich? Für die Praxis heute bedeutet das allerdings nicht, dass bereits alle Fragen beantwortet werden. Im Gegenteil Gerade für die kontinuierliche Mikrostromanwendung beim Menschen bleiben natürlich zentrale Punkte offen, weil in Bezug auf die Nerven Regeneration welche Dosis optimal, wie lange sollte stimuliert werden, also eingesetzt werden?

00:24:38: Unbekannt Wann ist der beste Startzeitpunkt? Welche Kombination mit Rehabilitation ist sinnvoll und welche Endpunkte sind im Alltag wirklich aussagekräftig? Diese offenen Fragen schmälern nicht den Wert interessanter klinischer Verläufe, aber sie erinnern uns daran, wie wichtig methodische Sauberkeit am Ende bleibt. Und vielleicht noch ganz kurz als Einwurf Wir haben ja in 2010 eine klinische Studie veröffentlicht, mehr noch mit Rockstroh et al.

00:25:01: Unbekannt Wo es eben darum ging, bei Patienten nach Knete. Da ging es jetzt nicht um Nervenläsionen generell, sondern es ging darum zu schauen, welchem Wert bringt denn die ergänzende Mikrostromtherapie im Vergleich zur nur ganz klassischen Rehabilitationstherapie? Und hier konnten wir statistisch sauber und vor allem statistisch signifikant bei 80 Patienten nachweisen, dass der Einsatz von Mikrostrom gerade im postoperativen Kontext einen sehr großen Mehrwert bringt.

00:25:29: Unbekannt Und interessant bei der Studie war vor allem, dass die Patienten im stationär behandelt worden sind, zehn mal insgesamt zehn Tage und danach keine Mikrostromtherapie mehr bekommen haben und nach drei Monaten im Recall wurde klar festgestellt, dass die Therapiegruppe, also nicht die Placebo Gruppe, sondern die Therapiegruppe, nach wie vor statistisch deutlich bessere Endpunkte bzw bessere Werte liefert als die Beobachtungs bzw Placebo Gruppe.

00:26:01: Unbekannt Kommen wir damit zum Fazit dieser Folge. Erstens eine postoperative radioiales Lähmung nach Schulter Typ ist klinisch relevant und funktionell häufig stark belastet. Zweitens Der hier dokumentierte Poms Fall ist deshalb besonders interessant, weil mehrere Ebenen zusammenkommen. Eine deutlich subjektive Beschwerdeveränderung, eine nahezu vollständige Rückbildung der Lähmung im Verlauf und eine objektive Verbesserung der motorischen Nerven. Leitgeschwindigkeit. Drittens Die wissenschaftliche Literatur liefert eine plausible Grundlage dafür, dass Mikrostrom regenerative Prozesse periphere Nerven unterstützen kann.

00:26:39: Unbekannt Besonders gut belegt ist das bislang pre, klinisch und prä, klinisch und für bestimmte kurze postoperative Stimulation sprotokolle für kontinuierliche Mikrostrom. Aber nur beim Menschen sind die Daten vielversprechend. Aber hier muss natürlich noch durchaus Forschungsarbeit weiter betrieben werden. Und viertens unser konkreter Fall multimodal also das heißt, es ist keine monokausale Zuschreibung. Das bedeutet immer müssen's, immer im Gesamtkontext sehen.

00:27:07: Unbekannt Fünf Fünftens Gerade deshalb ist dieser Fall für PMCF und für die Weiterentwicklung eben der, der in der klinischen bzw medizinischen Mikrostromtherapie so wertvoll. Denn gut, klinische Forschung beginnt oft genau hier bei sauberer Dokumente, bei sauber dokumentierten Verläufen. Und nicht überhöht, sondern präzise beschrieben und sorgfältig eingeordnet. Ja, vielleicht ist das der wichtigste Gedanke dieser Folge. Fortschritt in der klinischen Praxis entsteht selten durch eine einzigen spektakuläre Behauptung.

00:27:40: Unbekannt Er entsteht dann, wenn wir auffällige Verläufe ernst nehmen, sie sauber dokumentieren, mit Literatur abgleichen und daraus einfach bessere Fragen für die nächsten Untersuchungen ableiten können. Dieser Fall ist dafür, finde ich, sehr, sehr gutes Beispiel. Und damit sind wir jetzt eigentlich auch am Ende dieser Episode. Ich bedanke mich, dass Sie so lange zugehört haben. Freuen Sie sich auf weitere interessante Episoden, die in der Zukunft kommen werden und schauen Sie mal in die sozialen Medien auf Facebook, Instagram nach dem oder auch Ticktack nach dem Hashtag luxomed und abonnieren Sie uns gerne.

00:28:15: Unbekannt Bis dahin sage ich Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

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Als zertifizierter (ISO 13485) Medizinproduktehersteller bieten wir Erfahrung, Sicherheit, klinischen Nutzen und eine Vielzahl an Informationen rund um die Therapie mit frequenz-spezifischem Mikrostrom und LED-Lichttherapie.

Auf Basis einer 20-jährigen Erfahrung seit der Olympiade 2000 in Sydney bieten wir Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktiker medizinische Ansätze um die Therapie mit Mikrostrom einfach, schnell und sicher in der Praxis umzusetzen.

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