Medizintechnik mit Mikrostrom und LED-Lichttherapie
00:00:08: Herzlich willkommen zu einer
00:00:10: neuen Podcast Episode der Luxus GmbH.
00:00:14: Und heute dreht sich es natürlich mal wieder
00:00:16: um die medizinische Mikrostromtherapie.
00:00:20: Ich habe dazu mal ein aus der Praxis extrem wichtiges Thema mitgebracht,
00:00:24: über das aber in meinem Verständnis oft viel zu wenig
00:00:28: und viel zu wenig vor allem differenziert gesprochen wird.
00:00:32: Der Titel unserer Episode heute lautet Mikrostrom in der Praxis.
00:00:36: Sieben Gründe für einen ausbleibenden Therapieerfolg.
00:00:40: Und ich möchte gleich zu Beginn einen Gedanken klar formulieren
00:00:44: Wenn wir über Mikrostrom sprechen,
00:00:46: dann sprechen wir über eine physikalische Therapieform.
00:00:49: Das bedeutet, wir arbeiten nicht mit der bloßen Idee,
00:00:52: nicht mit einem Ritual und nicht mit einem Placeboeffekt,
00:00:56: sondern mit einem klar messbaren physikalischen Reiz.
00:01:01: Aus dieser Perspektive ist die Frage daher oft
00:01:04: nicht, ob Mikrostrom überhaupt etwas bewirkt.
00:01:07: Die entscheidende Frage ist vielmehr
00:01:10: Warum sehen wir in manchen Fällen
00:01:12: nicht den Therapieerfolg, den wir eigentlich erwartet haben?
00:01:17: Denn zwischen einem
00:01:17: physikalischen Reiz auf der einen Seite und einem klinisch
00:01:21: erkennbaren therapeutisch gewünschten Ergebnis auf der anderen Seite
00:01:25: liegen oft mehrere verschiedene Ebenen.
00:01:30: Da liegt zum einen das richtige Gewebe.
00:01:32: Da liegt die richtige therapeutische Hypothese.
00:01:35: Da liegt die richtige Dosierung.
00:01:37: Dann liegt natürlich auch die Regulation des Patienten.
00:01:41: Da liegt die Kommunikation.
00:01:43: Und da liegt natürlich auch die Fähigkeit,
00:01:46: Wirkung überhaupt sauber zu erkennen.
00:01:49: Und genau darüber möchte ich gerne heute sprechen.
00:01:52: Also diese Folge ist für alle, die mit Mikrostrom arbeiten
00:01:56: oder sich grundsätzlich auch mit der Frage beschäftigen Warum bleibt der
00:02:01: der sichtbare Therapieerfolg manchmal hinter den Erwartungen zurück?
00:02:06: Obwohl die Methode physikalisch sinnvoll und therapeutisch wertvoll ist?
00:02:10: Das ist die große Frage.
00:02:13: Fangen wir direkt an!
00:02:14: Erster Punkt Der erste Denkfehler
00:02:18: Keine sichtbare Besserung ist nicht automatisch keine Wirkung.
00:02:23: Bevor wir über die sieben
00:02:24: Gründe sprechen, müssen wir eine Sache sauber einordnen.
00:02:28: In der Praxis fällt schnell der Satz Da hat der Mikrostrom nicht gewirkt.
00:02:32: Aber dieser Satz ist oft viel zu grob und viel zu undifferenziert.
00:02:36: Denn was heißt das denn eigentlich konkret?
00:02:38: Heißt es, dass der Patient
00:02:39: direkt nach der Behandlung keine Schmerzlinderung angegeben hat?
00:02:43: Oder heißt es, dass die Beweglichkeit unverändert war?
00:02:46: Heißt es, dass die Verbesserung nur kurzfristig eingehalten hat? Oder
00:02:51: heißt es, dass der Patient die Veränderung gar nicht richtig einordnen konnte?
00:02:55: Oder heißt es vielleicht sogar,
00:02:56: dass wir vielleicht am falschen therapeutischen Ziel gemessen haben?
00:03:00: Das sind völlig unterschiedliche Situationen.
00:03:04: Ein physikalischer Reiz kann stattgefunden haben,
00:03:07: ohne dass der Patient ihn sofort als Erfolg bewerten kann.
00:03:11: Eine Veränderung kann biologisch begonnen haben,
00:03:14: ohne dass sie in dem Moment schon maximal symptomatisch sichtbar ist.
00:03:19: Denn wir dürfen nicht vergessen Wir arbeiten hier nicht symptomatisch
00:03:22: mit der Mikrostromtherapie.
00:03:25: Und natürlich eine sinnvolle Reaktion kann übersehen werden,
00:03:28: wenn wir nur auf einen einzigen Parameter schauen,
00:03:31: an dem wir uns sozusagen festmachen.
00:03:33: Klassisches Beispiel dazu Der Patient sagt, der Schmerz sei noch da,
00:03:38: aber das Gewebe fühlt sich irgendwie freier an, oder?
00:03:42: Die Schmerzintensität ist ähnlich, aber die Bewegung ist leichter, oder?
00:03:47: Die Hauptbeschwerde bleibt, aber der Schlaf In der Nacht danach ist besser
00:03:52: oder die Belastungsgrenze steigt, obwohl der Patient subjektiv,
00:03:57: sagen wir mal das Ganze noch vorsichtig formuliert
00:04:01: war, das dann wirkungslos?
00:04:03: Nein, natürlich nicht.
00:04:05: Es war möglicherweise nicht der
00:04:06: gewünschte Endeffekt, aber eben auch nicht Keine Wirkung.
00:04:10: Deshalb beginnt die gute oder der gute Ansatz
00:04:13: mit der Mikrostromtherapie mit einer differenzierten Sichtweise.
00:04:17: Nicht jede sofortige oder nicht
00:04:20: jede fehlende Sofortverbesserung ist ein Misserfolg.
00:04:23: Oft ist sie ein Hinweis darauf, dass wir präziser hinschauen müssen.
00:04:27: Und damit kommen wir zum Ersten Grund.
00:04:30: Grund Nummer eins Wir behandeln das Symptom,
00:04:33: aber nicht die relevante Struktur.
00:04:35: Das ist wahrscheinlich einer der häufigsten Gründe in der Praxis.
00:04:38: Der Patient zeigt ein Symptom, und dann neigen wir dazu, genau dort
00:04:42: therapeutisch einzusteigen,
00:04:43: wo das Symptom am lautesten ist, also am stärksten vorhanden ist.
00:04:48: Das ist natürlich erst mal grundsätzlich nachvollziehbar, aber therapeutisch
00:04:52: in der Regel nicht zielführend und natürlich auch nicht ausreichend.
00:04:55: Denn Schmerz, Spannungsgefühle,
00:04:58: einschränkungen oder vegetative Reaktionen sind zunächst einmal Signale.
00:05:03: Sie sagen uns, dass irgendwo im System etwas nicht gut organisiert ist.
00:05:07: Um es mal einfach auszudrücken.
00:05:09: Sie sagen uns aber noch nicht automatisch, welches Gewebe
00:05:13: oder welche Struktur tatsächlich im Vordergrund steht.
00:05:16: Und genau hier wird es spannend.
00:05:18: Schmerz ist kein Gewebe.
00:05:20: Spannung ist kein Gewebe.
00:05:22: Erschöpfung ist kein Gewebe.
00:05:24: Reizbarkeit ist kein Gewebe.
00:05:25: Wenn wir präzise arbeiten wollen, müssen wir fragen.
00:05:28: Ist hier eher ein Muskel beteiligt?
00:05:31: Die fasst die Sehnen Bandapparat,
00:05:34: die Kapsel Periode oder anderes Gewebe.
00:05:37: Vegetative Regulation oder eben eine Kombination aus mehreren Ebenen.
00:05:43: Gerade in der frequenzspezifischen Mikrostromtherapie ist das eben
00:05:46: entscheidend.
00:05:47: Denn hier denken wir ja idealerweise in der Logik von Zustand und Gewebe,
00:05:51: also nicht nur da, wo es wehtut.
00:05:54: Sondern welcher Zustand liegt vermutlich vor
00:05:57: und welches Gewebe ist wahrscheinlich beteiligt?
00:06:00: Wenn die Gewebe Hypothese nicht stimmt, dann kann die Behandlung fachlich
00:06:05: sauber durchgeführt sein
00:06:07: und trotzdem am Kern eigentlich vorbeigehen.
00:06:10: Und dabei entsteht der Eindruck, da kam ja gar nichts heraus.
00:06:14: In Wahrheit war die Therapie vielleicht nicht
00:06:17: falsch, aber nicht präzise genug adressiert.
00:06:20: Darum die erste wichtige Botschaft dieser Folge
00:06:23: Ein ausbleibender Therapieerfolg bedeutet nicht automatisch,
00:06:27: dass Mikrostrom unwirksam war.
00:06:28: In diesem Fall.
00:06:30: Er kann auch bedeuten, dass das relevante Gewebe einfach noch nicht im Fokus war.
00:06:35: Kommen wir zu Grund Nummer
00:06:36: zwei Ursache und Wirkung werden einfach verwechselt.
00:06:39: Auch das ist ein typischer Praxis Fehler, den ich oft gesehen habe.
00:06:43: Schon Patienten kommen fast immer mit einer klaren
00:06:46: Wahrnehmung ihrer Beschwerden. Das ist ja logisch.
00:06:48: Deswegen sind sie ja auch da.
00:06:50: Und diese Wahrnehmung ist natürlich wichtig und richtig,
00:06:53: denn sie ist im Prinzip ja der Ausgangspunkt der Behandlung.
00:06:56: Aber die Stelle, an der ein Patient verspürt, ist nicht automatisch
00:07:00: die Stelle, an der das Problem auch tatsächlich entstanden ist.
00:07:04: Das klingt erst mal banal, ist natürlich auch den Therapeuten,
00:07:07: den Ärzten, logischerweise vollkommen bekannt.
00:07:10: Aber es ist tatsächlich ein zentraler Punkt.
00:07:12: Nehmen wir mal ein Beispiel Jemand klagt über Nackenschmerzen.
00:07:17: Da ist die Versuchung natürlich groß, direkt lokal zu behandeln.
00:07:20: Klebe Elektroden dran, Licht drauf, Stab, Elektroden, was auch immer
00:07:23: da die Mikrostromtherapie an Ressourcen bietet.
00:07:26: Doch vielleicht ist die Halswirbelsäule gar nicht die primäre Ursache,
00:07:30: sondern nur ein Ausdruck einer kompensatorischen Kette.
00:07:33: Vielleicht spielt die Schultermechanik mit hinein,
00:07:36: vielleicht das thorakale Zwerchfell als der größte Reflex Muskel
00:07:40: nicht verwechseln mit dem größten Muskel, aber der größte Reflex Muskel
00:07:43: vielleicht ein vegetatives Daueralarmmuster.
00:07:47: Was sich im Körper abspielt?
00:07:48: Vielleicht die Kieferregion, vielleicht alte Schutzspannungen,
00:07:52: die sich über den reflektorischen Muskelapparat aufgebaut haben,
00:07:55: die sich sozusagen dann in einer gewissen Art und Weise verselbstständigt haben.
00:08:00: Dann kann man
00:08:01: lokale Anwendung zwar kurzfristig kann die angenehm sein,
00:08:05: aber ohne dass sich daraus wirklich ein therapeutischer Durchbruch zeigt.
00:08:09: Und das ist genau der Punkt, an dem manche vorschnell sagen
00:08:13: Halt hat überhaupt nicht funktioniert, funktioniert nicht.
00:08:16: Dabei wäre die aus die präzise Aussage dahinter eigentlich
00:08:19: Die Intervention hat die Folgeerscheinung adressiert, aber noch nicht
00:08:23: eben die primär die primäre steuernde Ebene erreicht.
00:08:27: Mikrostrom kann also sehr wohl einen Reiz gesetzt haben,
00:08:31: nur eben an einer Stelle, die überhaupt nicht die Hauptursache war.
00:08:35: Gerade bei chronischen
00:08:37: multifaktorellen Beschwerdebildern ist das natürlich enorm wichtig.
00:08:40: Denn je länger ein Problem besteht, desto komplexer wird oft das Zusammenspiel
00:08:44: aus Ursache, Anpassung und Kompensation.
00:08:48: Deshalb braucht die gute Mikrostromtherapie immer auch
00:08:52: ein klares klinisches Denken.
00:08:55: Nicht nur, was ich sozusagen sehe,
00:08:58: sondern
00:08:58: was ist wahrscheinlich primär und was ist sekundär.
00:09:01: Also was ist die primäre Verletzung und was die sekundäre Verletzung dahinter?
00:09:06: Wer diese Frage ernst nimmt, verbessert sicherlich
00:09:09: die Erfolgswahrscheinlichkeit oft sehr, sehr deutlich.
00:09:12: Und das kennen wir ja auch aus der Praxis, dass es eben schon sehr schnell
00:09:15: und sehr gut auch funktioniert, mit eben der richtigen Herangehensweise.
00:09:21: Grund Nummer drei Die Kommunikation mit dem Patienten ist ungenau
00:09:25: und das ist sicherlich ein Thema.
00:09:26: Da werden wir noch mal einigen mindestens einen Podcast drüber machen.
00:09:30: Denn das ist ein Punkt, den ich sehr, sehr häufig sehe,
00:09:32: dass Kommunikationsmuster angewendet werden, die eine Voreinnahme bereits haben
00:09:37: und teilweise auch mit Suggestivfragen gestellt werden.
00:09:41: Das ist natürlich dann schwierig, eben auf den Kern zu kommen.
00:09:44: Und der Patient gibt ja sehr, sehr, sehr, sehr viele Informationen.
00:09:47: Wenn man konkret nachfragt
00:09:50: und konkret natürlich entsprechende Sprachmuster auch verwendet.
00:09:54: Und viele Therapieerfolge scheitern eben nicht an der Methode, sondern da
00:09:59: kommen wir nämlich auf den Bereich der Kommunikation.
00:10:01: Sie scheitern oftmals an der Interpretation
00:10:05: und diese Interpretation ist eben ganz stark durch unsere Sprache geprägt.
00:10:09: Wenn ein Patient mit der Erwartung in die Behandlung geht,
00:10:12: dass nach einer Sitzung alles verschwunden sein muss,
00:10:15: dann entsteht natürlich schnell eine Enttäuschung.
00:10:18: Selbst dann, wenn sich tatsächlich relevante Änderungen
00:10:20: zeigen, die der Therapeut, die der Arzt logischerweise wahrnimmt,
00:10:24: aber nicht sauber kommuniziert.
00:10:27: Das ist eben ein ganz wichtiger Punkt, worauf zu achten ist, eben wonach
00:10:32: wir suchen und wie wir eine sinnvolle,
00:10:34: wie eine sinnvolle Reaktion aussehen kann.
00:10:37: Und wenn wir das nicht klar kommunizieren, dann fehlt dem Patienten
00:10:40: die innere Orientierung.
00:10:42: Und ohne die Orientierung wird eine Wirkung tatsächlich häufig übersehen.
00:10:48: Ein Patient
00:10:49: achtet dann vielleicht auch nur auf den einen Wert,
00:10:52: den er für sich manifestiert hat, zum Beispiel Schmerz von 0 bis 10.
00:10:57: Aber vielleicht hätte er zusätzlich auch Bewegungsqualität,
00:11:00: Nachtschlaf, Druck, Empfindlichkeit, Erholungsfähigkeit
00:11:04: oder auch Belastungstoleranzen achten sollen.
00:11:07: Und Kommunikation entscheidet also darüber,
00:11:10: ob eine Wirkung überhaupt erkannt wird.
00:11:12: Und das ist, denke ich, ein wichtiger Aspekt.
00:11:14: Da kommt noch ein weiterer hinzu.
00:11:16: Patienten formulieren ja oft sehr global,
00:11:19: was bedeutet, sie sagen dann zum Beispiel es ist irgendwie nicht besser.
00:11:23: Ja, das Wort irgendwie ist schon ein interessantes Wort,
00:11:26: was man durchaus mal hinterfragen kann, denn wie kommt das irgendwie dann
00:11:29: zustande in seiner Gefühlswelt, wenn es da irgendwie besser ist oder nicht besser?
00:11:34: Wenn man genauer nachfragt, hört man dann plötzlich.
00:11:37: Ich konnte gestern aber länger sitzen, der Druck war etwas weniger stechend.
00:11:42: Ich habe nachts nicht so oft die Position gewechselt.
00:11:46: Es zieht noch, aber nicht mehr so diffus.
00:11:48: Das sind therapeutisch hoch relevante Informationen, woraus sich natürlich
00:11:53: dann auch das fortlaufende Therapiekonzept in der Mikrostromtherapie.
00:11:57: Ähm, ja geprägt wird oder angepasst werden soll.
00:12:01: Deshalb ist gute Mikroskoptherapie immer auch gute Gesprächsführung am Ende.
00:12:06: Nicht suggestiv, nicht manipulierend, logischerweise.
00:12:09: Das ist nämlich ganz wichtig.
00:12:11: Das wollen wir nicht,
00:12:11: soll nicht suggestiv sein und nicht manipulierend, sondern strukturierend.
00:12:15: Wir helfen dem Patienten, seine Reaktion differenziert wahrzunehmen.
00:12:21: Denn was nicht sprachlich
00:12:22: erfasst wird, wird oft auch therapeutisch am Ende nicht genutzt.
00:12:25: Das sollte man sich auf jeden Fall immer vor Augen halten.
00:12:29: Darum lautet der Grund Nummer vier Die Wirkung kann vorhanden sein,
00:12:33: aber sie wird nicht erkannt, weil die Kommunikation und der Beobachtungsrahmen
00:12:38: einfach zu unscharf ist.
00:12:40: Jetzt gehen wir zu Grund Nummer Marschieren.
00:12:42: Das therapeutische Ziel ist so unklar formuliert.
00:12:45: Es ist ein weiterer Grund für eine scheinbar aus für einen scheinbar
00:12:49: ausbleibenden Therapieerfolg ist eben ein unscharfes therapeutisches Ziel,
00:12:54: was natürlich wieder ganz klar auch mit dem vorhergehenden Punkt
00:12:58: einhergeht mit der Kommunikation.
00:13:00: Wenn die Behandlung beginnt mit den Gedanken Wir schau mal, ob es besser wird.
00:13:04: Das ist natürlich viel zu wenig.
00:13:06: Denn was genau soll denn besser werden?
00:13:08: Der Schmerz, die Beweglichkeit, die Belastbarkeit?
00:13:12: Die Schwellneigung?
00:13:13: Spannungsgefühl?
00:13:14: Der Schlaf, Die Regenerationsfähigkeit, Die Reizbarkeit des Systems, also
00:13:18: der vegetative Zustand
00:13:21: eben.
00:13:21: Und da ist es so Je unklarer das Ziel, desto schwieriger
00:13:24: wird natürlich am Ende auch die Bewertung werden.
00:13:26: Ist natürlich vollkommen klar.
00:13:28: Und das hat aber auch eine ganz starke psychologische Komponente.
00:13:32: Wenn weder der Therapeut noch der Patient wissen, woran
00:13:35: ein Erfolg konkret messbar sein soll, dann bleibt das Ergebnis natürlich diffus.
00:13:40: Diffuse Ergebnisse werden vom Menschen eher als negativ bewertet.
00:13:44: Und das ist auch ein ganz klares und logisches Wahrnehmungsmuster,
00:13:48: was die automatisch sich im Kopf sozusagen dann abspielt.
00:13:52: Deshalb ist es so hilfreich,
00:13:54: einfach vor jeder Sitzung ein klares Primärziel zu definieren.
00:13:57: Zum Beispiel
00:13:59: Heute möchte ich die Druckempfindlichkeit an Struktur XY reduzieren
00:14:02: oder heute möchte ich die aktive Rotation verbessern oder
00:14:06: heute möchte ich auf die Reaktion und auf die Belastung eingehen.
00:14:10: Oder heute möchte ich erst mal das System beruhigen, also vegetativ arbeiten,
00:14:14: bevor wir dann lokal tiefer in in die therapeutischen Konzepte gehen.
00:14:20: Sobald dieses Ziel klar ist, wird die Therapie auch
00:14:23: ganz einfach überprüfbar.
00:14:24: Und erst eine überprüfbare Therapie
00:14:26: kann natürlich auch als ein Erfolg erkannt werden.
00:14:30: Mikroskop hat als physikalische Therapie eine eine reale eins
00:14:34: Reizwirkung, das heißt die viralen Reize, also die die Ströme,
00:14:38: die die Frequenzen, die Spannung, die ins Gewebe geht,
00:14:41: das ist ja eine biophysikalisch oder eine generell physikalisch messbare Größe.
00:14:45: Und wenn sich hier
00:14:46: natürlich Dinge wie Leidwerte verändern, dann müssen sich Gewebe im
00:14:51: Darm, müssen sich Punkte oder Stoffwechselprozesse auch ändern.
00:14:55: Aber ob dies eine konkrete Wirkung bezogen auf die Sitzung,
00:15:01: also ob das als therapeutisches Ziel definiert werden
00:15:04: kann, hängt natürlich ganz extrem davon ab, wie präzise wir
00:15:08: dieses therapeutische Ziel eben formuliert haben.
00:15:12: Deshalb Grund Hier ist wichtig Nicht selten
00:15:15: bleibt der Therapieerfolg
00:15:16: nicht deshalb aus, weil nichts passiert, sondern weil das Ziel einfach zu unklar
00:15:20: war, um Veränderungen sauber einordnen und erkennen zu können.
00:15:25: Gehen wir weiter zu Nummer fünf
00:15:27: Das System des Patienten ist regulatorisch nicht bereit,
00:15:30: also gerade vegetative Punkte.
00:15:32: Das ist natürlich ein extrem spannender Punkt,
00:15:34: denn nicht jeder Patient kommt in einem Zustand in die Praxis,
00:15:37: in dem das System sofort klar, stabil und gut verwertbar reagieren kann.
00:15:43: Das kann auch unter Medikamenten einfluss natürlich liegen,
00:15:45: aber oftmals ist es auch vegetativ Ein ganz, ganz wichtiger Punkt,
00:15:49: also eine vegetative Überlastung.
00:15:51: Andere schlafen schlecht, andere sind chronisch erschöpft,
00:15:54: andere stehen seit Monaten unter hohem Stress
00:15:57: und manche wirken zwar äußerlich stabil, sind aber innerlich
00:16:01: in einer, sagen wir mal permanenten Alarmbereitschaft.
00:16:04: In solchen Situationen kann der physikalische Reiz gesetzt werden
00:16:08: und trotzdem bleibt die klinische Reaktion
00:16:10: erst einmal begrenzt diffus oder einfach schwer ablesbar.
00:16:14: Das heißt nicht, dass nichts passiert.
00:16:16: Es heißt nur, dass der Organismus vielleicht noch nicht in der Lage ist,
00:16:20: diesen Reiz schnell in klare, erkennbare Verbesserung umzusetzen.
00:16:24: Oder andersrum formuliert
00:16:26: Der Ansatz der Therapie war vielleicht jetzt nicht der richtige.
00:16:29: Man hätte vielleicht hier auch wiederum
00:16:31: erst einmal auf den Bereich des vegetativen Systems eingehen sollen.
00:16:35: Die Regulatorien dort verbessern, die Adaption Fähigkeit verbessern,
00:16:39: um dann eben bezogen wieder auf die Kommunikation bezogen
00:16:43: auf das therapeutische Ziel.
00:16:45: Hier ein klares Konzept abzubauen.
00:16:48: Gerade
00:16:48: bei chronischen Verläufen ist das durchaus extrem wichtig.
00:16:51: Und hier ist die erste sinnvolle Reaktion manchmal nicht
00:16:55: sofort weniger Schmerz, sondern eben erst einmal mehr Ruhe, besserer Schlaf,
00:17:00: weniger innere Unruhe, eine geringere Reizschwelle
00:17:03: oder auch natürlich eine verbesserte Belastungstoleranz.
00:17:07: Wenn wir in solchen Fällen nur auf einen großen, starren Effekt
00:17:11: achten, übersehen wir eben die kleinen, aber oft wirklich wirklich
00:17:15: entscheidenden Vorzeichen der Regulation und können dann natürlich wiederum
00:17:19: auch therapeutisch mit dem Mikroskop sehr gut mit einstreuen.
00:17:22: Ich will nicht sagen gegensteuern, sondern ein Steuern,
00:17:25: um das System sinnvoll zu oder
00:17:29: die die Therapie sinnvoll an das System zu adressieren.
00:17:33: Nicht jeder Organismus braucht erst einmal wirklich einen tatsächlichen Reiz.
00:17:37: Manche brauchen auch einfach mehr Ordnung, mehr regulatorisch.
00:17:41: Das ist sozusagen die therapeutische Reife, nicht immer
00:17:44: schneller, stärker, komplexer zu werden,
00:17:47: sondern zu erkennen, wann ein System in einer Vereinfachung
00:17:50: Systeme vereinfachen, führen und natürlich dann das Ganze auch stabilisieren.
00:17:55: Also Grund fünf lautet und deshalb
00:17:58: manchmal bleibt der sichtbare Therapie Therapieerfolg aus, weil der Patient
00:18:03: physiologisch oder regulatorisch noch nicht in der Opt.
00:18:06: In der optimalen Ausgangslage ist für eine klare klinische Antwort.
00:18:12: Kommen wir zum sechsten Grund Die Dosierung
00:18:14: oder Reihenfolge passt eben nicht zur Situation.
00:18:18: Auch das ist durchaus der Praxis relevant.
00:18:20: Selbst wenn
00:18:20: die Grundidee der Therapie stimmt, kann eine Behandlung an der Dosierung
00:18:24: einfach scheitern.
00:18:25: Zu lang, zu kurz, zu lokal, zu breit zu früh, zu spezifisch oder
00:18:30: in einer Reihenfolge, die für das System einfach nicht ideal ist.
00:18:34: Das ist kein Widerspruch zur Methode,
00:18:36: sondern einfach normale therapeutische Feinabstimmung.
00:18:39: Denn ein physikalischer Reiz ist eben nicht automatisch in jeder Form
00:18:42: gleich sinnvoll.
00:18:43: Entscheidend ist, wie in einem System ein bestehendes System hineingebracht wird.
00:18:48: Das ist ein großer Vorteil, den wir eben gerade bei der Luxamed Therapie sehen.
00:18:52: Wir haben ja hier das Feedbacksystem, wo wir eben auch natürlich Parameter hier
00:18:56: verarbeiten, in unserem Algorithmus, in der Therapie und das natürlich
00:19:00: dann entsprechend adaptiert,
00:19:01: automatisch angepasst wird, was natürlich deutlich das Ganze vereinfacht.
00:19:06: Aber kommen wir mal zurück, Hier mal ein einfaches Beispiel.
00:19:09: Manchmal ist es eben klug, zunächst eine beruhigende,
00:19:12: regulierende oder vorbereitende Ebene zu adressieren,
00:19:16: bevor man halt sehr lokal oder auch sehr spezifisch wird.
00:19:20: In anderen Fällen ist es tatsächlich so, dass direkt die lokale Behandlung
00:19:24: genau das Richtige ist, weil manchmal braucht das Gewebe
00:19:27: aber auch mehr Zeit, manchmal braucht der Patient auch nach
00:19:31: noch nach einer Sitzung quasi den für sich den Raum zur Beobachtung
00:19:35: um sofort in die nächste, ja, die nächste Steigerung hineinzugehen.
00:19:39: Das sind also Dinge, die natürlich immer sehr individuell sind, die man sehr fein
00:19:44: einfach abstimmen muss.
00:19:46: Wenn die grundlegende Reihenfolge nicht passt, dann kann
00:19:48: eine Behandlung zwar aktiv gewesen sein, aber das Potenzial bleibt eben.
00:19:52: Also die kann positiv gewesen sein, aber das vollständige Potenzial bleibt aus.
00:19:57: Und das ist natürlich irgendwo auch verschenkte Zeit, die man hätte
00:20:00: besser und gezielter nutzen können.
00:20:03: Und dann steht natürlich wieder rum.
00:20:04: Dadurch entsteht
00:20:05: natürlich auch wieder der Eindruck, das Ganze hat nicht wirklich gegriffen.
00:20:09: Die Wahrheit ist aber tatsächlich oft viel, viel subtiler,
00:20:12: denn es wurde etwas angestoßen, aber nicht in der Reihenfolge
00:20:16: oder in der Dosierung, wie das System des Patienten.
00:20:19: Es hätte jetzt in diesem Moment am besten umsetzen können.
00:20:23: Und da hilft natürlich die Automatik bei uns sehr stark weiter.
00:20:27: Deshalb sind aber auch Erfahrung, Beobachtung und Dokumentation so wertvoll,
00:20:30: also grundlegend.
00:20:32: Sie helfen einfach aus einer einmaligen Reaktion
00:20:35: eine bessere Folgeentscheidung am Ende des Tages abzuleiten.
00:20:40: So geht es weiter zu Grunde Nummer sechs
00:20:42: Nicht selten liegt das eigentliche Problem nicht an der Methode,
00:20:46: sondern auch am Timing, am Timing, der therapeutischen Reihenfolge.
00:20:52: Das ist der Grund.
00:20:55: Jetzt gehen wir zum 0.7 über.
00:20:56: Das ist der letzte Teil.
00:20:57: Der letzte Punkt, den ich mitgebracht habe.
00:20:59: Das ist vielleicht einer der entscheidenden Punkte überhaupt.
00:21:04: Viele Behandlungen werden nämlich oft
00:21:06: viel zu früh als ein Misserfolg eingestuft.
00:21:09: Gerade bei einer Methode wie Mikrostrom, die im biologischen Prozessen eingebettet
00:21:14: ist, ist das natürlich viel zu kurz gedacht.
00:21:17: Ich hatte es eben schon mal kurz erwähnt Wir setzen eine physikalischen,
00:21:21: nennen wir es mal physikalischen Reiz über den strom, über die Frequenzen
00:21:25: und wir erzeugen damit immer eine biologische Antwort.
00:21:31: Natürlich gibt es Fälle,
00:21:32: in denen man relativ rasch eine klare Veränderung sieht.
00:21:35: Das kommt ja auch wirklich sehr häufig vor.
00:21:37: Das ist natürlich extrem erfreulich, aber es ist nicht der einzige,
00:21:41: nicht der einzige sinnvolle Verlauf, wenn wir es mal so ausdrücken wollen.
00:21:44: Manche Reaktionen entfalten sich einfach verzögert,
00:21:48: manche werden erst im Alltag sichtbar, manche, manche zeigen sich einfach durch
00:21:52: bessere Belastbarkeit,
00:21:53: manche durch
00:21:54: weniger Rückfälle und manche durchaus auch einfach einen ruhigen Verlauf über
00:21:58: die Sitzungen
00:22:00: der Therapie.
00:22:00: Nur eben im Zeitfenster
00:22:03: sozusagen bewertet nach der Anwendung, in dem Zeitfenster,
00:22:07: nach der nach der Anwendung in sagen wir mal fünf Minuten bewertet.
00:22:10: Der verpasst häufig den eigentlichen Verlauf, die Therapie, die Wirkung.
00:22:14: Denn die biologische Reaktion, die biologische Wirkung,
00:22:17: die biochemische Wirkung.
00:22:18: Auch der Mikrostrom Therapie
00:22:20: wirkt ja noch eine Zeit nach der eigentlichen Anwendung nach.
00:22:24: Und auch hier kommen wir wieder zum Punkt der Kommunikation,
00:22:27: denn die spielt ja auch wieder eine ganz entscheidende Rolle.
00:22:31: Patienten sollten wissen, worauf sie
00:22:33: in den nächsten Stunden in den nächsten Tagen achten können.
00:22:37: Nicht nur ist der Schmerz sofort weg, sondern auch
00:22:39: wie ist die Bewegungsqualität?
00:22:41: Wie ist die Reaktion? Wie war der Schlaf?
00:22:44: Wie fühlt sich das Gewebe am nächsten Morgen an?
00:22:46: Wie reagiert der Körper auf Belastung etc. etc.?
00:22:49: Diese Liste kann man ja durchaus noch weiterspinnen.
00:22:51: Und erst dadurch entsteht tatsächlich ein realistisches Bild.
00:22:55: Deswegen lautet der Grund hier auch Manchmal wird eine Therapie
00:23:00: nicht zu früh beendet, aber zu früh beurteilt.
00:23:03: Und das kann natürlich dazu führen, dass wir wirksame Ansätze
00:23:07: verwerfen, bevor wir sozusagen den tatsächlichen Nutzen überhaupt
00:23:12: sichtbar interpretieren können oder auch sehen können.
00:23:17: Die eigentliche Botschaft Mikrostrom wirkt,
00:23:19: aber der Therapieerfolg braucht tatsächlich Präzision,
00:23:23: und zwar Präzision in den genannten vorher genannten Punkten.
00:23:27: Und wenn wir diese sieben Gründe jetzt mal zusammenfassen, entsteht
00:23:30: eigentlich ein sehr klares Bild
00:23:31: Mikrostrom als physikalische Therapieform setzt etwas im Gang.
00:23:36: Wie gesagt,
00:23:36: über die Messung des Gewebewiderstandes verändern wir den Gewebewiderstand,
00:23:40: verändern sich, müssen sich bestimmte Membranpotenziale etc..
00:23:45: Da will ich jetzt gar nicht in die Tiefe gehen.
00:23:46: Das habe ich schon in anderen Podcast gemacht.
00:23:48: Die müssen sich verändern,
00:23:49: sonst würde einfach das optische Gesetz beispielsweise auch nicht stimmen.
00:23:53: Und die eigentliche Herausforderung in der Praxis
00:23:56: besteht darin, diese Reizsetzung in eine relevanten, beobachtbaren
00:24:02: und reproduzierbaren Therapieerfolg zu übersetzen.
00:24:06: Und dafür brauchen wir Präzision.
00:24:09: Präzision in der Befund Erhebung, Präzision in der Gewebehypothese,
00:24:12: Präzision in der Unterscheidung von Ursache und Folge.
00:24:16: Präzision in der Kommunikation mit dem Patienten, Präzision im Therapieziel.
00:24:21: Präzision in Dosierung und Reihenfolge und Präzision in der Bewertung des Verlaufs.
00:24:27: Das ist aus meiner Sicht die sagen wir mal
00:24:30: reife Sicht, wenn man es so sagen möchte, der Mikrostrom Therapie.
00:24:34: Wichtig ist natürlich nicht im Extremen zu denken, nicht zu sagen,
00:24:39: wenn es nicht sofort wirkt, dann wirkt es gar nicht,
00:24:42: sondern das eben differenziert zu betrachten und zu interpretieren.
00:24:46: Man kann sagen, der Reiz ist real.
00:24:48: Die klinische Übersetzung braucht eigentlich therapeutisches Denken,
00:24:51: wenn man so möchte.
00:24:52: Und genau das macht daraus eben diese gute Anwendung.
00:24:58: Ja, was kann man konkret anders machen?
00:25:00: Lassen wir diese Folge jetzt in dem Moment ja nicht nur theoretisch
00:25:03: ändern, sondern hier sind auch ein paar praktische Konsequenzen.
00:25:06: Vor jeder Sitzung sollte möglichst klar sein Was ist denn heute überhaupt
00:25:10: das Hauptziel?
00:25:11: Und bitte mal darauf achten, bei den Zielen
00:25:15: nicht nur auf, sagen wir mal klinische Daten
00:25:17: achten, sondern wirklich mal auch Ziele des Patienten.
00:25:21: Was kann ich denn machen, wenn ich mich besser bewegen kann?
00:25:25: Was ist das tatsächliche Ziel des Patienten dahinter?
00:25:29: Möchte die möchte die die Oma wieder schmerzfrei
00:25:33: ihre ihre Enkel, ihre Enkelkinder auf den Ahnen auf dem Arm nehmen?
00:25:37: Können solche Dinge mal wirklich auch hinterfragen.
00:25:39: Und das sind nämlich tatsächlich Ziele, an denen man sehr, sehr gut arbeiten kann
00:25:42: am Ende des Tages.
00:25:43: Und wo wir natürlich auch die emotionale Komponente des Patienten mitnehmen,
00:25:48: dann natürlich die Frage, welche Struktur oder welches Gewebe steht im Vordergrund?
00:25:54: Behandle ich jetzt eher die
00:25:54: Ursache oder eher die, die die Folge, also die Wirkung?
00:25:58: Und woran messen?
00:25:59: Den ersten Erfolg dieser Sitzung oder den generellen Erfolg der Sitzung?
00:26:03: Und was soll der Patient konkret beobachten?
00:26:06: Und ist das System aktuell in der Lage
00:26:09: und belastbar oder ist es zu empfindlicher?
00:26:13: Wenn wenn man diese Fragen jetzt vor der Behandlung beantwortet, verändert sich.
00:26:17: Sicherlich wird sich sicherlich die Qualität noch mal deutlich
00:26:20: deutlich verändern und vor allem die Wahrnehmung.
00:26:24: Dann wird Mikrostrom eben nicht zu einer beliebigen Anwendung,
00:26:27: wenn man so will, sondern zu einer gezielten, nachvollziehbaren Intervention,
00:26:31: die auch klar verständlich ist und die auch die entsprechenden Ergebnisse
00:26:35: sehr gut und sehr klar zeigt.
00:26:39: Ja, was lässt sich noch sagen?
00:26:41: Natürlich, klar, erfolgreicher Therapieerfolg,
00:26:46: also die erfolgreiche Therapie, wenn man so möchte, besteht,
00:26:49: sagen wir mal, selten nur aus einer Technik.
00:26:52: Sie besteht aus Technik plus Hypothese plus Beobachtung plus Kommunikation.
00:26:56: Das ist im Prinzip so mein Fazit aus dem Gedanken heraus.
00:27:00: Und zum Schluss möchte ich gerne noch einen Gedanken mitgeben,
00:27:03: der mir für die Praxis, sagen wir mal, als wichtig erscheint.
00:27:07: Wenn ein Therapieerfolg ausbleibt, dann ist es nicht automatisch
00:27:10: ein Urteil gegen die Methode.
00:27:12: Oft ist es eine Einladung, eine Challenge, einfach genauer zu denken und zu gucken.
00:27:18: Bin ich jetzt hier an der richtigen Stelle?
00:27:20: Vielleicht war das Gewebe nicht korrekt priorisiert,
00:27:23: vielleicht wurde die Ursache und Wirkung verwechselt.
00:27:25: Vielleicht war meine Kommunikation auch mit dem Patienten zu offen
00:27:29: oder zu ungenau.
00:27:31: Oder vielleicht war das therapeutische Ziel für die Anwendung
00:27:34: nicht scharf genug definiert.
00:27:36: Und natürlich wiederum auch immer an das neuro vegetative System denken.
00:27:40: Das ist ja bei ich würde behaupten
00:27:43: 90 % oder vielleicht 95 % der Menschen sowieso
00:27:47: überlastet in meinen Augen.
00:27:49: Und da liegt sicherlich auch ein sehr, sehr guter Ansatzpunkt.
00:27:55: Und da sehe ich auch ganz klar
00:27:57: die Stärken und die seriöse Auseinandersetzung eben
00:28:00: mit der medizinischen Mikrostromtherapie logischerweise.
00:28:05: Man soll es nicht übertreiben, nicht versprechen.
00:28:06: Ich meine, wir bewegen uns
00:28:07: ja in der Patientenkommunikation, in der kommen
00:28:09: in der Regel in der Kommunikation mit medizinischen Laien.
00:28:12: Und da gibt es ja nun auch Gesetze und Verordnungen, die das Ganze natürlich
00:28:16: auch etwas einschränken, was man hier versprechen sollte.
00:28:19: Also das ist ja jedem,
00:28:20: denke ich klar, dass das Versprechen natürlich gar nicht gehen,
00:28:24: denn am Ende geht es einfach ja auch darum,
00:28:26: die Mikrostromtherapie korrekt anzuwenden, korrekt einzusetzen
00:28:30: und das Ganze natürlich dann auch richtig einzuordnen.
00:28:34: Ja, damit bin ich auch am Ende dieser Episode.
00:28:37: Ich freue mich, dass Sie so lange dabei geblieben sind.
00:28:40: Das ist ein bisschen eine sehr längere Episode.
00:28:42: Diesmal geworden und ich freue mich natürlich über Feedback.
00:28:45: Ich freue mich über Abonnent, aber Abonnenten unseres Kanals.
00:28:50: Und bitte schauen Sie mal in die sozialen Medien rein.
00:28:52: Einfach mal bei Facebook,
00:28:54: Instagram oder Ticktack nach dem Hashtag Luxamed suchen.
00:28:58: Und da dürfen Sie uns natürlich auch gerne folgen.
00:29:01: In dem Sinne sage ich.
00:29:02: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.